AfD-Absage - Kein Schaden für die Stadt Bottrop entstanden

Die AfD nutzt den Saalbau nun am Samstag.
Die AfD nutzt den Saalbau nun am Samstag.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Landespartei nutzt den Saalbau am Samstag für eine Zusammenkunft. Bei kurzfrsitigen Stornierungen sind sonst generell Gebühren fällig.

Bottrop.. Die Alternative für Deutschland (Afd) hat zwar ihren Landesparteitag abgesagt, trotzdem treffen sich die Parteimitglieder am Samstag im Saalbau in Bottrop. Das bestätigte auf Nachfrage auch die Stadt.

Allerdings nutzt die Partei den Saal nur am Samstag und nicht wie ursprünglich vorgesehen auch am Sonntag. Deshalb werde ein neuer Vertrag aufgesetzt, sagt Stadtsprecher Andreas Pläsken.

Ein finanzieller Schaden entstehe der Stadt nicht. Bei einer kompletten Absage zum jetzigen Zeitpunkt hätte die AfD 30 Prozent der Mietkosten für das gesamte Wochenende an die Stadt überweisen müssen. Dadurch dass sie den Saalbau nun Samstag nutzt und dafür bezahle, entstehe kein Schaden, so Pläsken.

Grundsätzlich gilt bei der Anmietung des Saalbaus: Bis vier Wochen vor der Veranstaltung kann kostenlos storniert werden. „Es sei denn, es sind schon Kosten im Vorfeld angefallen“, schränkt Pläsken ein. Werden Veranstaltungen später abgesagt, sind eben die bereits angesprochenen 30 Prozent fällig. Gerade bei Kulturveranstaltungen kämen Stornierungen häufiger vor, sagt Pläsken: „Viele Veranstalter sagen ab, wenn sie im Vorfeld nicht genug Karten verkauft haben.“ Sie rechneten sich aus, ob eine Absage günstiger ist.