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ADAC muss meistens Starthilfe geben

08.02.2012 | 16:30 Uhr
ADAC muss meistens Starthilfe geben
Unterwegs mit dem ADAC Pannenhelfer Andreas Lehmann im Großraum Herne am Mittwoch, den 08.02.2012 Der Wagen von Erika Brause springt nicht mehr an Foto Thomas Schild / WAZ FotoPool

Bottrop. Die häufigste technische Ursache für Pannen, zu denen der ADAC gerufen wurde, waren defekte oder leere Batterien.

Insgesamt wurde die Straßenwacht im Raum Bottrop, Recklinghausen, Gelsenkirchen und Herne im letzten Jahr fast 60 000mal angefordert, etwas weniger als im Rekordwinter-Jahr 2010. In den allermeisten Fällen konnten liegen gebliebene Fahrzeuge wieder flott gemacht werden. In diesem Jahr war der 3. Januar der Tag mit den meisten Einsätzen.

Als störanfällig erwiesen in der Rangliste der Gelben Engel auch Zündanlagen und Reifen. Gestiegen ist die Zahl der Einsätze aufgrund von Marderbissen sowohl bundesweit als auch in der Region. Aber nicht immer, wenn die Mitarbeiter des Autoclubs ausrückten, lag ein Defekt am Fahrzeug vor. Häufig brauchten Autofahrer Hilfe, weil sie sich ausgesperrt hatten.

Wie der ADAC feststellt, kennen viele Menschen bei einer Panne oder einem Unfall ihren aktuellen Aufenthaltsort nur unzureichend oder gar nicht. Insbesondere auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen stellt dies nach Information der Straßenwacht ein Problem dar. Nacht und Nebel verschärfen die Situation. Daher hat der ADAC eine „App“ entwickelt, die auch den Ort der Panne übermittelt. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden und ist für iPhone, Android sowie Windows Phone verfügbar.

Die Pannenhilfe rund um die Uhr ist unter 0180 2 22 22 22 aus dem Festnetz und unter 22 22 22 aus den Mobilfunknetzen zu erreichen. An Notrufsäulen der Autobahnen muss der Club ausdrücklich angefordert werden.

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