70 Beteiligte planen im Fuhlenbrock mit

Die SPD Fuhlenbrock hatte zu einem politischen Frühschoppen eingeladen. Bürgermeister Strehl stellte die Pläne für die  Ludgeri- und die Hans-Böckler-Straße vor.
Die SPD Fuhlenbrock hatte zu einem politischen Frühschoppen eingeladen. Bürgermeister Strehl stellte die Pläne für die Ludgeri- und die Hans-Böckler-Straße vor.
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
Vorhaben an Ludgeri- und Hans-Böckler-Straße gelten als Filetprojekt. Bürgermeister Strehl stellt Stand der Planungen bei einem SPD-Frühschoppen vor.

Bottrop..  Bei einem politischen Frühschoppen der SPD-Ortsvereine aus Fuhlenbrock in der Kleingartengaststätte Am Beckramsberg stellte Klaus Strehl, Bürgermeister und Vorsitzender des Planungsausschusses, den aktuellen Stand der Bebauungspläne an der Ludgeristraße und am ehemaligen Bauhof an der Hans-Böckler-Straße vor.

„Wir haben es hier mit zwei absoluten Filetstücken im Bottroper Stadtgebiet zu tun.“ Mit diesen Worten eröffnete der Bürgermeister seinen Vortrag und berichtete vom aktuellen Sachstand.

Drei Varianten

Während man an der Hans-Böckler-Straße wieder in die Planungsphase eingetreten sei, stehe das Gelände an der Ludgeristraße schon kurz vor der Vermarktungsreife. Hier stehe lediglich die amtliche Verkündung noch aus.

Über die Art der Vermarktung sei man sich von zuständiger Seite allerdings noch nicht völlig klar geworden: „Es gibt drei Varianten“, kündigte Strehl an. „Die erste wäre die direkte Vermarktung der Flächen durch die Stadt, die zweite könnte die Veräußerung des kompletten Areals an einen Investor sein.“ Als eine dritte Variante komme noch die Vergabe in Erbpacht in Frage.

Mit der ersten Lösung würde die Stadt Einfluss darauf behalten, wie die Preisgestaltung in Zukunft aussehen könnte. „Die zweite Lösung kann man als die profitabelste betrachten“, meinte Strehl, der noch ergänzte: „Natürlich wäre der städtische Einfluss in diesem Fall aber begrenzt.“ Mit der dritten Lösung könnte auch die gute Lage der Baufelder mit in die Überlegungen einbezogen werden.

Als Vorsitzender des Planungsausschusses sind Strehl die oft langwierigen Prozesse bis zu einem ersten Spatenstich bekannt, und er informierte den Zuhörerkreis über das gängige Procedere: „Zunächst starten die Planungen. Dann folgt der politische Beschlussprozess durch Ausschüsse und den Rat der Stadt. Anschließend stehen mögliche Gutachten und die öffentlichen Befragungen auf dem Plan.“

In diesen beiden Fällen habe es der Rücksprachen und Genehmigungen von über 70 Trägern und Beteiligten bedurft. Darunter fielen nicht nur Behörden, sondern auch e Gutachter sowie Bürger, deren Beteiligung vorgeschrieben ist.

Sind alle Hürden genommen und zur Zufriedenheit abgearbeitet, steht am Ende noch die Erschließung des Gebiets an das öffentliche Wasser- und Straßennetz an. Alles in allem eine umfangreiche Vorbereitungsaufgabe, bis die ersten Bagger an der Hans-Böckler- und der Ludgeristraße anrollen können.

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