4,20 Meter hohe Stelen markieren Eingänge zur Innenstadt

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Die städtische Wirtschaftsförderung stellt der Bezirksvertretung den aktuellen Entwurf vor. Sechs Standorte sind angedacht.

Bottrop..  Sechs „Stadttore“ sollen die Eingänge zur Innenstadt sichtbarer machen. Diese Idee haben Wirtschaftsförderung und Einzelhändler schon vor einiger Zeit entwickelt und einen Wettbewerb zur Gestaltung dieser Tore ausgeschrieben. Mit dem Ergebnis war man nicht ganz zufrieden und hat es nun an einigen Stellen überarbeitet. Ute Schimmang von der Wirtschaftsförderung stellte den Mitgliedern der Bezirksvertretung Mitte den aktuellen Entwurf vor.

Danach sind die Tore Stelen. 4,20 Meter hoch sollen sie an den Zugängen zur Innenstadt aufragen, damit auch die Sichtbarkeit im Vorbeifahren gewährleistet sei, sagt Ute Schimmang. Auf einem 1,60 Meter hohen grauen Betonsockel soll ein Plexiglas-Element aufbaut werden. In den Sockel ist der jeweilige Straßenname eingraviert. Der Plexiglas-Bereich ist an allen Standorten mit dem Schriftzug „inner city bottrop“ versehen. Verschiedene Schriftzüge, wie ursprünglich gedacht, sind vom Tisch. Stattdessen setzt man auf die Kombination aus Ruhrgebiets-Wortspiel und Englisch. Bei den Bezirksvertretern kam das gut an.

Zusätzlich gibt es einen Bereich, den die jeweiligen Interessengemeinschaften gestalten können. Im vorgestellten Beispiel für die Gladbecker Straße sieht man – je nach Blickwinkel – ein Cocktailglas, das die Kneipenmeile symbolisiert. Diese Stele könnte auch die erste sein, die aufgestellt wird, wenn die Gladbecker Straße ihre Umgestaltung erhält.

Allerdings könnten sich die Stelen noch verändern, so Ute Schimmang. Nach einem weiteren Treffen des Arbeitskreises „Aktive Innenstadt“ sollen von dieser Seite Anregungen kommen.

Die Kosten liegen pro Stele „unter 10 000 Euro“. Die Stadt prüft, ob Fördergelder zu bekommen sind. Bleibt der Eigenanteil. Den sollen, so hieß es bei der Ausschreibung des Wettbewerbs, Sponsoren und Kaufleute tragen. Das kam am Donnerstag so deutlich noch nicht zur Sprache. Bei der endgültigen Entscheidung über das Projekt besteht da sicher noch Diskussionsbedarf.