3,86 Prozent der Fahrer waren zu schnell

Beim ersten europaweiten Blitzmarathon hat die Polizei in Bottrop bei 881 kontrollierten Fahrzeugen 34 Geschwindigkeitsverstöße entdeckt. Damit lag die Überschreitungsquote mit 3,86 Prozent um eine Winzigkeit höher als im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen (3,64 Prozent).

Die meisten Tempoüberschreitungen maßen die Beamten an der Warner-Allee (8), gefolgt von der Ebelstraße (7) und, wie berichtet, der Hackfurthstraße (6). Die höchste Überschreitung in einer Tempo-30-Zone (56 km/h) wurde an der Ebel-straße gemessen, der schnellste gemessene Autofahrer (66 km/h bei erlaubten 50) war auf dem Südring unterwegs gewesen.

Die Ergebnisse zeigen nach Ansicht der Polizei, dass sich „trotz einer leicht gestiegenen Anzahl an Verstößen der Großteil der Fahrer im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen an die vorgegebenen Geschwindigkeiten gehalten hat“.

Insgesamt 10732 Verkehrsteilnehmer passierten die 78 Kontrollstellen. Dabei fielen 391 Fahrer auf, die mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Damit ist die Zahl der Verstöße leicht um 63 angestiegen. Beim letzten Blitzmarathon wurden noch 328 zu schnelle Fahrer aus rund 10 400 kontrollierten Fahrzeugen erwischt.

Einsatzleiter Dietmar Laschinski zieht ein positives Fazit: „Je mehr Fahrer merken, dass sie auch mit angepasster Geschwindigkeit entspannt ans Ziel gelangen, desto mehr Unfälle werden dadurch vermieden. Die überwiegende Mehrzahl hat sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten. Das ist der eigentliche Erfolg.“