13 Gruppen - 13 Herausforderungen
07.05.2009 | 18:46 Uhr 2009-05-07T18:46:00+0200
Auftakt zur 72-Stunden-Aktion des BDKJ. 280 Jugendliche engagieren sich drei Tage lang für soziale Projekte.
„100 000 und wir!” Dieser Schriftzug prangte auf der Bühne auf dem Cyriakus-Plaz, nachdem alle Teilnehmer der 72-Stunden-Aktion ihre Aufgabe erhalten hatten. Rund 280 Jugendliche in 13 Gruppen beteiligen sich in Bottrop an der bundesweiten Sozialaktion des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ).
„72 Stunden - uns schickt der Himmel”, so lautet das Motto der Sozialaktion.
Sie findet in 14 Bistümern in Deutschland statt. Damit umfasst das Aktionsgebiet sieben Bundesländer. In NRW beteiligen sich Jugendliche aus den Bistümern Essen, Münster, Köln, Paderborn und Aachen an der 72-Stunden-Aktion. Damit sind alle fünf NRW-Bistümer an Bord. Auch Kirchhellener Jugendliche beteiligen sich.
Pünktlich um 17.07 Uhr fiel auch in Bottrop der offizielle Startschuss und die Jugendlichen beeilten sich, an ihren Einsatzort zu kommen. Dort wartet schließlich viel Arbeit auf die Gruppen. Besondere Schwierigkeit: Sämtliches Material, das sie benötigen, müssen sie sich über Sponsoren beschaffen. Geld haben sie nur aus Spenden zur Verfügung.
Keine leichte Aufgabe, zumal sich einige Gruppen für die Abenteuer-Variante entschieden hatten. Sie wussten im Vorfeld nicht, was auf sie zukommen würde. Entsprechend groß dann auch die Überraschung – oder möglicherweise das Entsetzen – als sie ihre Aufgabe erfuhren.
Bei der Roverrunde vom Pfadfinderstamm St. Peter ging nach der Verkündigung der Aufgabe erst einmal das große Rätselraten los: „Wo müssen wir eigentlich hin?”, so die große Frage. Ihre Aufgabe: Sie sollen innerhalb der 72 Stunden die Räume der Tagesgruppe Zwei des Wichernhauses auf Vordermann bringen – inklusive der Toiletten. Ein Projekt ganz nach dem Wunsch der Gruppe, stellt Gruppensprecherin Ann-Catrin Wesche fest. „Wir wollten eine Herausforderung.”
Unterstützt wird jede Gruppe von einem Paten, der der Gruppe durch seine Kontakte weiterhelfen soll. Paten sind unter anderem die OB-Kandidaten Bernd Tischler (SPD), Marc Buchholz (CDU), Klaus Dobrindt (ÖDP) und Michael Gerber (DKP).
Aber nicht nur Vertreter aus Politik und Verwaltung sind als Paten dabei, auch Margit Jung von der Dekanatsleitung der kfd engagiert sich als Patin. Sie unterstützt die Gruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KJG) aus St. Elisabeth und Heilig Kreuz. Auf die Mädchen und Jungen wartet eine besondere Herausforderung. Sie sollen im Frauenzentrum Courage renovieren. Die Schwierigkeit bei diesem Projekt: „Das ist ein ehemaliges Möbelgeschäft. Die Decke ist fünf Meter hoch und wir wissen nicht, wie wir daran kommen sollen.” Zum Glück wusste die Gruppe schon vorher über ihre Aufgabe Bescheid und hat Kontakt zu einem Anstreicher gesucht.
Anders die Pfadfinder und Firmanden aus St. Pius. Sie haben auf der Bühne erfahren, dass sie den Trimm-Dich-Pfad im Köllnischen Wald instand setzen sollen. Angst hat die Gruppe mit den meisten Teilnehmern davor nicht: „So etwas haben wir uns gewünscht. Wir können anpacken und es ist eine Aufgabe, die Bestand hat”, freut sich der Stammesvorsitzende Dennis Günes. Trotzdem beginnt für die Gruppe jetzt die Arbeit. „Wir müssen jetzt einige Firmen aus der Gemeinde ansprechen und Kontakte spielen lassen.”
00:09
#2 Die Aktion ist nicht überflüssig! Es ist doch positiv, wenn Jugendliche etwas Sinnvolles planen und ausführen. Ein aktives Wochenende verbringen und zeigen, was sie können. Die Teilnahme an solch einem Projekt wirkt sich auch im Lebenslauf für spätere Bewerbungen gut aus!
19:03
wen interessiert den diese überflüssige aktion? montag ist alles vorbei und das ist dann auch gut so.
00:54
Der DKP-Gerber macht bei den Katholiken mit?! Es ist doch auf nichts mehr Verlass:)
Machen eigentlich FDP und Grüne nicht mit oder haben die nur einen OB-Kandidaten, der da mitmacht.