Wirt singt Bönener Lied
15.02.2010 | 18:30 Uhr 2010-02-15T18:30:00+0100
Bönen. Bönen ist eben eine ganz besondere Gemeinde. Das findet zumindest der singende Wirt Frank Fraikin, seines Zeichens niederländischer Entertainer und ein echtes Bönener Original. Der hat seiner Wahlheimat jetzt sogar eine Hymne geschrieben.
Und es gibt wohl keine günstigere Gelegenheit eine solche Hymne zu präsentieren als eine Karnevalsfeier. „Vier Mal haben wir das Bönener Lied am Sonntag gespielt”, berichtet Frank Fraikin von der Party im Bönener Dolomiten Cafe´ und erinnert sich an begeistert mitsingende und mitschunkelnde Gäste. Keine Frage, das „Bönener Lied” fügt sich perfekt in das Repertoire des singenden Wirtes ein, das schwerpunktmäßig Schlager und Oldies umfasst. Deshalb bekomme die Hymne jetzt auch einen festen Platz im Programm, verspricht Fraikin.
Der Liebe wegen nach
Deutschland gezogen
„Es war an der Zeit, dass Bönen eine eigene Hymne bekommt”, findet er. Und die hat mit Frank Fraikin jetzt ausgerechnet ein gebürtiger Niederländer geschrieben. Zugegeben, es klingt ein wenig seltsam, wenn der Bönener mit eindeutig niederländischem Akzent den Förderturm und die Alte Mühle besingt.
Doch der Entertainer weiß, wovon er singt, er ist nämlich inzwischen durch und durch Bönener. Der Liebe wegen zog es den Niederländer vor gut 30 Jahren von Amsterdam nach Deutschland. Die Romanze verging schnell, aber Frank Fraikin blieb, erst in Osnabrück und dann in Bönen. Hier fand er eine neue Heimat und machte sich als singender Wirt einen Namen.
Zurück will er schon lange nicht mehr. Was ihm hier so gut gefällt, das bringt er in seinem „Bönener Lied” zum Ausdruck: „Eine Stadt mit alter Zeche, die rußt jetzt gar nicht mehr; eine Stadt mit Schönheit, es gibt kaum Andere mehr” heißt es in einer Strophe unter anderem. Musikalisch untermalt wird dieses leidenschaftliche Bekenntnis zu Bönen mit einer Swing-Melodie. Der Text stammt übrigens komplett aus der Feder des singenden Wirtes, die Melodie arrangierte er gemeinsam mit dem Unnaer Norbert Bednarek. Das „Bönener Lied” hat Frank Fraikin inzwischen auch im Internet veröffentlicht. Unter www.frank-fraikin.de ist die Hymne zu hören. Dort ist auch der komplette Text zum Mitsingen abgedruckt.
19:30
Bönens Antwort auf Rudi Carell. ;-)