Unerwarteter Besuch
14.02.2012 | 14:58 Uhr 2012-02-14T14:58:00+0100
Lenningsen. Frei nach dem bekannten Volkslied „Horch, was kommt von draußen rein“ staunte Christiane Firsov gestern Morgen nicht schlecht, als es an der Tür des Familienzentrums „Alter Bahnhof Lenningsen“ klingelte. Vor ihre stand ohne große Vorankündigungen eine Gruppe aus Bönens polnischer Partnerstadt Trzebinia, die unter der Begleitung von Fachbereichsleiterin Edelgard Blümel und Ortsheimatpfleger Heinz-Friedrich Schlockermann um Einlass bat. Zum Abschluss ihrer Rundfahrt durch die Gemeinde hatten die Gäste, die am Sonntag am Empfang der Gemeinde teilgenommen hatten, den Wunsch geäußert, den kompetenten und beliebten Anlaufpunkt für Familien, für die Kindergartengruppen, Eltern-Kind-Gruppen, Spielgruppen für Kinder und Gruppen für Schulkinder zu besichtigen. Keine schlechte Idee. Die Führung dort übernahm dann auch die Leiterin des Familienzentrums, Christiane Firsov – und die hatte viel zu zeigen. Auch Neues. Beispielsweise den kleinen aber feinen Anbau, der am 27. April offiziell eingeweiht wird.
Der Übergang der beiden Gebäude scheint besonders gelungen. Auch die Damen und Herren aus Trzebinia waren beeindruckt von der Klinkerwand, die nicht dem Abbruch zum Opfer fiel, sondern mit Nachdruck den Übergang vom alten Gebäude zum neuen Anbau in den Mittelpunkt stellt. Alles zwar etwas klein, aber sehr schön anzuschauen. In diesem Anbau, dem „kleinen Bruder des Alten Bahnhofs“, werden sich die U3-Kinder sicherlich sehr wohl fühlen können.
Die Kosten für den Anbau belaufen sich auf 240 000 Euro. Ein Großteil davon wird aus Landesmitteln für die U3-Betreuung abgedeckt. Den Rest muss der Kirchenkreis Hamm abdecken, der auch Auftraggeber des Anbaus ist.
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