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Künstler „Schak“

Traum von der Ausstellung in Berlin

28.06.2012 | 00:20 Uhr
Traum von der Ausstellung in Berlin
Christian von der Gathen, alias Schak, in seinem Atellier in der Pfalzstraße

Bergkamen.   Eine eigene Ausstellung in Berlin ist der große Traum des Bergkamener Künstlers Christian von der Gathen.

Eine eigene Ausstellung in Berlin ist der große Traum des Bergkamener Künstlers Christian von der Gathen. Vorerst begnügt er sich mit einem nur wenige Quadratmeter umfassenden Atelier an der Pfalzstraße gegenüber der Gaststätte „Kuhbachstube“.

Dort befand sich vor 40 und noch mehr Jahren Weddinghofens erste Pommesbude. Bis zum Wochenende beherbergt es Steinskulpturen und bunte Bilder. Schak, so der Geburtsname des 50-Jährigen und auch seine Signatur unter den Bildern, hat für die erste Präsentation seiner Arbeiten bis zum kommenden Wochenende erstmal gründlich sauber gemacht.

Ein Haus voller Kunst

Hauptsächlich bearbeitet er in seinen Räumen an der Pfalzstraße den Stein mit Hammer und Meißel oder greift zu Pinsel und Farben. Dass dabei auch Dreck produziert wird, liegt in der Natur der Sache. Das und der Lärm, der bei der Bearbeitung von Speck- und anderen Steinen entsteht, habe ihn aus dem Haus an der Bogenstraße „flüchten „lassen. Seine Frau habe es nicht mehr ausgehalten, gesteht er durchaus selbstkritisch.

Seine künstlerische Ader entdeckte der gelernte Maschinenschlosser während seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre in den USA vor rund 20 Jahren. Sein Freund Dave, der eine Atelier innerhalb des Universitätsgebäude hatte, inspirierte ihn.

Vor 15 Jahren kaufte der gebürtige Oberadener mit seiner Frau ein Haus an der Bogenstraße in Bergkamen-Mitte. Zwei Jahre dauert es, bis beide es auf Vordermann gebracht hatten. Spätestens als die heute 12-jährige Tochter zur Welt kam, standen die von der Gathens vor einer sehr wichtigen Entscheidung: Beide konnten nicht mehr arbeiten, einer musste zu Hause bleiben.

„Meine Frau ist im Beruf wesentlich erfolgreicher als ich“, erklärt Christian von der Gathen. Sein Rückzug ins Private war von der Vernunft vorgegeben. Der Begriff „Hausmann“ kommt ihm locker von den Lippen. Allerdings braucht er die künstlerische Tätigkeit, wenigstens ein oder zwei Stunden am Tag, als Ausgleich.

Schritt ins Internet

Das ist natürlich nicht folgenlos geblieben. „In unserem Haus haben wir keinen Platz mehr für meine Kunstwerke“, bekennt er. Das ist sicherlich auch ein wesentliches Motiv dafür, dass er jetzt verstärkt Käufer für seine Skulturen und Bilder sucht. Dabei macht er sich die vor Jahren erworbenen Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre zu Nutze. Öffentlichkeitsarbeit und Werbung sieht er nämlich als einen Schlüssel zum Erfolg.

Der Schritt ins Internet ist da nur Konsequent. Der interssierte Kunstfreund wird hier auf der Seite www.schakart.de fündig. Mit den Worten „Sie haben es geschafft, mich zu finden. Jetzt müssen sie mich nur noch entdecken.“ wird der Besucher dieser Internetseite freundlich empfangen.

Heino Baues



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