Füllboden für Lindenbäume
08.02.2012 | 17:08 Uhr 2012-02-08T17:08:00+0100
Bönen. Trotz klirrender Kälte und tiefem Bodenfrost gehen die Außenarbeiten rund um den Förderturm an der Zechenstraße ungebremst weiter.
Trotz klirrender Kälte und tiefem Bodenfrost gehen die Außenarbeiten rund um den Förderturm an der Zechenstraße ungebremst weiter. Zwar könne man bei den frostigen Temperaturen keine Pflasterarbeiten vornehmen, sagt Karl-Ludwig Schmidt vom Tiefbauamt der Gemeinde, Erdarbeiten dagegen könnten sehr wohl ausgeführt werden.
So staunt der neutrale Besucher an diesem Morgen dann auch nicht schlecht, als er den Vorplatz des Förderturms betritt, dass es an diesem eisigen Morgen mit Blick auf das riesige Freigelände nur so von Handwerkern, Baggern und ständig hin und her fahrenden Lkw wimmelt. Baufachmann Karl-Ludwig Schmidt erklärt das so: „Das Unternehmen holt in unserem Auftrag sauberen Füllboden aus dem interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiet Inlogparc. Mit dem Bodenmaterial wird die südliche Seite des Förderturms aufgefüllt. In der Endphase wird sie dann eine Höhe von rund zwei Metern haben.“ Insgesamt würden rund 8 bis 10 000 Kubikmeter Boden angefahren. Entlang des Platzes würden später Baumreihen entstehen, die mit Linden bepflanzt würden.
Auf der gegenüber liegenden Seite hat bereits eine Bodenerhöhung stattgefunden.
Frost macht Pflasterarbeiten unmöglich
Hinter dieser entstehen gerade die künftigen Parkplätze. Die Rahmen dafür wurden gerade gesetzt. Im Innern dieser Rahmen müssen die Einstellplätze dann noch befestigt werden. Im letzten Abschnitt der Gesamtarbeiten wird der Alfred-Fischer-Platz mit Grünflächen und Bäumen eingegrenzt. Die Kosten für die gesamte Maßnahme wurden mit ca. 120 000 Euro veranschlagt. Die Gemeinde Bönen muss sich mit rund 24 000 Euro an den Gesamtkosten beteiligen.
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