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Schulprojekt

Berge und Schnee statt Tafel und Kreide

10.02.2012 | 15:32 Uhr
Berge und Schnee statt Tafel und Kreide
Glückliche Schüler mit Board und Ski auf dem „Gipfel“ des Lernprozesses (und vor dem Gipfel des Weißhorns)

Bönen.Eine Woche Unterricht im Schnee: Die Schneesportunterrichtswoche des Marie-Curie-Gymnasiums führte nach Jochgrimm in Südtirol in Italien. Die 9a schildert in ihrem Erfahrungsbericht, wie das Lernen bei Minusgraden so geklappt hat.

Als wir nach knapp zwölfstündiger Fahrt, endlich in den Dolomiten ankamen, war uns klar: das wird kein normaler Sportunterricht ... das wird eine Woche voller Spaß! Und so war es auch. Wir starteten am Dienstag mit unseren Gruppen auf die Pisten und erlebten eine für uns völlig neue Form des Lernens. Unterricht , der uns mehr wie Ferien vorkam. Wir wussten zwar alle, dass es Noten für unser Fahren mit Ski und Snowboard geben würde, allerdings waren diese für uns eher nebensächlich. Für uns stand in der gesamten Woche der Spaß im Vordergrund und wir spornten uns gegenseitig an uns zu verbessern.

Die geübten Skifahrer wurden in eine gemeinsame Gruppe eingeteilt und durften dann zusammen mit einem Lehrer oder auch manchmal alleine in Vierergruppen durch das Skigebiet fahren, um dort alleine noch weitere Erfahrungen sammeln zu können. Diese Gruppe wurde auch von Tag zu Tag größer. Der Fortschritt der Einsteiger war beeindruckend.

Zusammenhalt in derGruppe verbessert

Und auch das zweite Ziel des Schneesportunterrichts, das Kennenlernen innerhalb der Stufe, wurde erreicht. Auch das Vertrauen zwischen Lehrern und Schülern ist gewachsen, da man als Schüler über eine Woche immer wieder Gespräche mit einer bestimmten Anzahl von Lehrern führte und nicht wie im normalen Schulalltag eine Woche lang viele verschiedene Lehrer im Unterricht hatte.

Als wir dann nach einer Woche Aufenthalt am Montagmorgen in den Bus Richtung Heimat stiegen, machte sich bei fast allen das gleiche Gefühl breit. Es gab kaum jemanden der nicht der Meinung war, dass der Schneesportunterricht ruhig noch eine Woche länger hätte dauern können. Bereits als wir im Bus saßen und noch ein letztes Mal auf die Berge und das Hotel zurücksahen, fingen wir an, unseren Unterricht aus Jochgrimm, so wie wir ihn kennenlernten, zu vermissen.

Außerdem störte es uns alle, die wunderschöne Aussicht auf die Gebirgszüge nicht mehr den ganzen Tag genießen zu können. Es war eine Woche in der wir viel Spaß mit einer für uns neuen Unterrichtsform hatten. Gemeinsam mit netten Mitschülern und Lehrern und auch vielen neuen Erkenntnissen werde ich diese Woche in guter Erinnerung behalten.

Niklas Roloff

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