Zwei Schwestern haben Zoff

Szenenfoto mit Britta Diedrich und Gabi Laatsch.
Szenenfoto mit Britta Diedrich und Gabi Laatsch.
Foto: Thealozzi
Was wir bereits wissen
In der Tragikomödie „Höchste Eisenbahn“. Premiere am Wochenende im Bochumer Kulturhaus Thealozzi.

Bochum.. Eine Tragikomödie, angesiedelt irgendwo zwischen dem subtilen Humor Loriots und Edward Albees rabiater Zimmerschlacht „Wer hat Angst vor Virginia Wolf?“ hat das Kulturhaus Thealozzi mit der neuen Produktion „Höchste Eisenbahn“ zu bieten. Die Inszenierung des regelmäßig im Thealozzi aufspielenden Theaterkollektivs „Das Consortium“ feiert in der Regie von Frank Hölz am Wochenende Premiere.

In dem Stück von Fitzgerald Kus geht es um die Schwestern Emmy und Betty, die sich seit Jahrzehnten auf die Nerven gehen, und doch nicht voneinander loskommen. Auf einer Zugfahrt kommt es schließlich zwischen beiden zu einem bitterbösen verbalem Schlagabtausch. Sie halten Rückblick auf Versäumnisse, Sehnsüchte und Enttäuschungen der Liebe – die Eisenbahnfahrt wird für sie zu einer Lebensreise.

Gemeinheiten und Butterbrote

Die Marotten der Schwestern, die umrahmt von Gemeinheiten und Butterbroten, zum Vorschein kommen, sind brutal und amüsant zugleich. Als schließlich keine der Beiden mehr ein „Blatt vor den Mund nimmt“ endet es... wie, wird (noch) nicht verraten! „Höchste Eisenbahn“ zeichnet, unterhaltsam und nachdenklich zugleich, das Porträt zweier Menschen, die immer noch hoffen, ihr Glück zu finden, und es doch längst verloren haben. Es spielen: Britta Diedrich und Gabi Laatsch.

Die Termine:

Vorstellungen am Samstag (31.1.) - Premiere - und am Samstag (14.2.). Beginn jeweils 20 Uhr im Kulturhaus Thealozzi, Pestalozzistraße 21, Eintritt 10 Euro, Karten & Info: 0234/17 590