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Wie Architekten arbeiten

11.06.2007 | 13:35 Uhr

"Stadtgespräche" beschäftigen sich am Mittwoch mit dem Anbau des Bergbau-Museus und dem Neubau der Erich-Kästner-Schule

"Qualität durch Wettbewerb": So lautet der Titel des nächsten Stadtgesprächs, das am Mittwoch, 13. Juni, um 19 Uhr im Museum an der Kortumstraße beginnt. Eingeladen sind dazu die Architekten Markus Sporer vom Büro "benthem crouwel" und Ralph Röwekamp vom Büro "rheinpark r". Die Moderation übernimmt Prof. Peter Schmitz.

Thema sind die Entwürfe der beiden Architekten zum Anbau des Bergbau-Museums und zum Neubau der Erich-Kästner-Schule. Neben der Präsentation der zwei Projekten geben die Architekten Einblicke in ihre Arbeit und erläutern, wie sie unter Druck kreativ arbeiten und welche Methoden sie dabei anwenden, um zu einem gelungenen Ergebnis zu kommen.

Das Büro "benthem crouwel" ist siegreich aus dem Wettbewerb zur Erweiterung des Bergbau-Museums hervorgegangen. Nach seinen Ideen wird bis 2009 auf dem Parkplatz neben dem Museum für 4 Mio. Euro ein eigenständiger, dreigeschossiger Kubus mit separatem Eingang entstehen. Dieser wird durch zwei Brücken mit dem Altbau verbunden und soll fortan ausschließlich Sonderausstellungen beherbergen.

Das Büro "rheinpark r" ging als Erstplatzierter aus dem Wettbewerb zur Erich-Kästner-Schule in Querenburg hervor. Die Aufgabe umfasste das 6000 qm große Raumprogramm der Mittelschule, die naturwissenschaftlichen Räume, die Mensa und die zentralen Einrichtungen der Schule. Umzusetzen war dies in ein neu zu planendes Gebäude mit unmittelbarem Anschluss an die vorhandene Hauptschule auf der Mark - alles einschließlich einer ökologischen und energetischen Bauweise. bb



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