Wettbüro Kalkmann will eine Million Euro Schadensersatz von der Stadt Bochum
13.10.2011 | 17:51 Uhr 2011-10-13T17:51:00+0200
Bochum.Über eine Million Euro Schadensersatz verlangt die auch in Bochum niedergelassene Sportwetten-Kette Kalkmann von der Stadt, nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster kürzlich entschieden hatte, dass die von den Städten verfügten Schließungen von Büros für Fußballwetten rechtswidrig gewesen waren. Kalkmann ist nicht der einzige, der von der Stadt Geld sehen will.
Auch Jakov Efroni bittet die Stadt zur Kasse. Aus demselben Grund wie Kalkmann. Jahrelang lag der Geschäftsmann mit dem Ordnungsamt im harten Clinch, weil er zwar eine Buchmacherlizenz für Pferdewetten besitzt, dann aber durch das Verbot, Fußballwetten abzuschließen, erheblich Umsatz einbüßte. „Die Stadt hat mich gesundheitlich ruiniert“, sagte er am Donnerstag der WAZ. „Mein Laden war früher der beste im ganzen Ruhrgebiet.“ Da Efroni einige Filialen hatte, will er auch Schadenersatz von den Städten Essen, Köln, Herne und Hamburg einfordern. Versöhnlich klingend meinte er: „Wenn einer von der Stadt kommen und sagen würde, wir haben einen Fehler gemacht, tut mir leid, dann wäre ich zu einer vernünftigen Einigung bereit.“
Ordnungsamtsleiter Firley bestätigt: „Kalkmann will über eine Million haben.“ Überrascht sei man schon über die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts: Es habe damit seiner eigene Rechtsprechung widersprochen. Ob die Buchmacher in Bochum tatsächlich Geld von der Stadt sehen, ist noch offen. Firley hält dagegen: „Wir haben unsere (Schließungs)-Maßnahmen auf Gesetze gegründet, die Maßnahmen waren damals deshalb legal.“
Bis Jahresende wollen sich die Innenminister auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag einigen, im Einklang mit dem Sportwettengesetz. Schon jetzt setzen einige Buchmacher in Bochum auf Sieg, sprich Fortbestand: An der Brückstraße, wo Kalkmann und Efroni sich behaupteten, gibt es Neueröffnungen: „Hattrick Sportwetten“ zwischen Metzgerei und Lottobude sowie „Sportwetten“ neben einem Döner-Imbiss.
16:27
man sollt die ganzen Wettbuden und Geldautomaten
verbieten die stürzen ganze Familien in den Abgrund
es gibt schon genug Spielsüchtige warum soll man das
noch fördern
11:20
Wir leben im Kapitalismus!!!
Da gibt es halt auch Wettbüros!!!
10:48
Quatsch #7 ohne private Wettbüros gäbe es keine Wetten alá welcher Spieler pubst als erster in der zweiten Halbzeit. Genau diese Art von Wetten sind das Lebenselixier des kriminellen Milieus, Egal ob hier oder sonstwo auf der Welt, Wettbüros gehören als Brutstätte von Kriminaltät verboten.
10:42
Lieber Willy-Bochum #5 ! Wettbüros sind kein städtebauliches Highlight , kann sein , kommt auf die einzelnen Geschäfte an , aber so schön wie die 25.000 Lottobuden sind sie aber allemal . Speziell die Inneneinrichtungen mit den entsprechend immens teuren Technik , den vielen Flats ,den Leinwänden , den Beamern und vieles mehr sind häufig richtige Hingucker . Nicht umsonst sind Wettbüros von den Gerichten als Vergnügungsstätten eingestuft worden , leider . Was meinen Sie mit Anziehungskraft für nicht bestes Publikum ? Verstehe ich nicht . Sie kennen jeden einzelnen und können Ihn einschätzen ? Toll , kann ich nicht .
10:24
Ich habe heute ausnahmsweise viel Zeit , deswegen ,lieber Anton #4 , gehe ich jetzt kurz auf Ihren Beitrag ein . Bundesgerichte haben entschieden , zwar nicht ganz nach Ihrem Gusto , leider , aber ansonsten ziemlich eindeutig . Keine Wettbüros ergibt keine Manipulation , auch diese These hat leider einen Haken . Im Fall Hoyzer wurde hauptsächlich der staatliche Anbieter ODDSET geschädigt . Die hatten damals , ganz im Gegensatz zu den privaten Sportwettbetreibern , keinerlei Sicherheitssysteme und auch noch nach den Manipulationen keinerlei Ahnung . Sapina wurde neben seinem Scheck in Millionenhöhe auch noch mit Blumen und Sekt zum Gewinn gratuliert , von ODDSET . Die neuesten Wettmanipulationen wurden fast ausschließlich in Asien bewettet . nicht hierzulande und schon gar nicht bei den privaten Sportwettbetreibern . Wir passen ziemlich gut auf unser eigenes Geld auf . Kriminelle Handlungen , siehe WAZ-Artikel , wurden von den Ordnungsbehörden ausgeübt , in dem sie absolut rechtswidrig , also kriminell , viele Bundesbürger vorsätzlich oder zumindest fahrlässig transaliert und geschädigt haben . Also Mister Anton#4 , ich liebe es , wenn Haß und Neid auf uns Sportwettbetreiber herniederprasselt , aber versuchen Sie bitte zukünftig , sich etwas besser zu informieren , es macht mir sonst zu wenig Spaß . auf solche Kommentare einzugehen.
09:36
Ich will auch eine Million von der Stadt !
08:16
Hinzu kommt, dass diese Wettbüros nicht gerade ein städtebauliches Highlight sind und auch nicht das beste Publikum anziehen. Das wirkt sich auch auf das Umfeld aus. Also weg damit!!
07:37
Es wird Zeit, das Bundesgerichte entscheiden und der Wettmafia das Handwerk legen. Ohne diese Wettbüros gäbe auch keine Ergebnismanipulationen z.B. im Fußball, keine anderern kriminellen Handlungen.
Wenn schon getwettet wird dann bitte unter staatlicher Aufsicht beschränkt auf Wettformen die Manipulationen unmöglich machen.
21:51
Ich bin auch betroffen und musste meine Lokalität mit Annahme von Sportwetten sofort nach dem Besuch vom Ordnungsamt Essen im April 2006 schließen und bekam dann noch eine Anzeige wegen illegalen Glücksspiels. Ich verstand die Welt nicht mehr, ich htte doch eine Gewerbeanmeldung für Sportwetten, warum wurde Diese mir ausgehändigt und 6 Monate danach alles aus. Hatte ca. 90.000.- Euro für den Laden ausgegeben, welches ein Café mit Sportwetten war. Habe mich damals nicht wehren können, da ich keine Einnahmen mehr erziehlte. Ich würde zu gern wissen, wie ich heute noch gegen das Ordnungsamt vorgehen kann. Habe alles verloren und stehe nun in der Schufe, wegen so eine miserable Machenschaft der Stadt Essen, ich wurde behandelt wie eine Schwerverbrecherin und mir wurde mit Geldstrafe und Haft gedroht, wenn ich nicht sofort alles abmontiere und die Außenwerbung demontiere und sofort das Gewerbe abmelde.
Habe immer meine Gewinne beim Finanzamt versteuert!
Mein Gewerbe musste ich wegen Insolvenz im August 2006 abmelden.
Ich hoffe nur einmal, dass die Gerechtigkeit siegt!
Ich fühle mit Denen, die das Gleiche durchgemacht haben und die sich nicht zu wehren wussten.
Aber was nicht ist kann noch werden! Oder????
Gesetz hin - Gesetz her keiner genau weißt was!
20:53
Hat die Stadtverwaltung schon wieder Geld vernichtet?