Wenn die Musik Geschichten erzählt

Worum geht’s?

Um das 4. Symphoniekonzert der Bochumer Symphoniker, die Leitung hat Steven Sloane. Diesmal steht das Verhältnis von Sprache und Musik im Blickpunkt.

Was wird gespielt?

Henri Dutilleux’ (1916-2013) „Tout un monde lointain“, ein Konzert für Violoncello und Orchester, und Richard Strauss’ (1864-1949) Tondichtung Don Quixote op. 35. Dutilleux gilbt als „Poet der Nacht“, magisch und dunkel klingt seine Musik, die den Höreindruck einer fremdartigen Traumwelt vermittelt. Der Titel „Tout un monde lointain“ ist einem Gedicht Charles Baudelaires entnommen; der Komponist fasst die poetische Substanz der Verse in Musik. Das Cello vermittelt dabei zwischen seiner eigenen musikalischen Welt und der Sprache Baudelaires.

Auch in Richard Strauss’ berühmter Tondichtung „Don Quixote“, welche die Geschichte des Ritters von der traurigen Gestalt mit den Mitteln der Musik, erzählt, spielt das Cello eine herausragende Rolle: Es verkörpert die Figur des Don Quixote, während die Solobratsche den Knappen Sancho Pansa darstellt.

Wer sind die Solisten?

Jean-Guihen Queyras, ein international gefragter Cellist, der Mitglied des von Pierre Boulez gegründeten Ensemble Inter Contemporain war. Als Artist in Fusion in dieser Saison musiziert Queyras mehrfach mit den BoSy. Zweite im Bunde ist die Solo-Bratscherin der Bochumer Symphoniker, Louise Spahn.

Wann und wo?

Donnerstag und Freitag, 15./16.1., jeweils um 20 Uhr im Schauspielhaus, Königsallee 15. Konzertbeginn 20 Uhr, Tischgespräch 19 Uhr.

Wo gibt’s Karten?

An der Theaterkasse unter 0234/3333-5555 und an der Abendkasse /16 bis 32 Euro).