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Jugend

Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein

21.08.2009 | 11:57 Uhr
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein

Bochum. Die Junge Union in Bochum versteht die Empörung um die geplante Wahlparty in einer Disko nicht. Im Mittelpunkt des Abends im Playa stehe die politische Diskussion, erklärte die Vorsitzende. Die SPD fordert unterdessen, die Veranstaltung abzusagen.

Die Junge Union (JU) Bochum versteht die allgemeine Empörung über ihre für den 22. August geplante Wahlparty in einer Diskothek mit verbilligten Getränkeangeboten nicht. Die Vorsitzende Ann-Katrin Henneke sagt in ihrer Stellungnahme zum WAZ-Bericht: „Die Junge Union hat zu einer Wahlparty in der Diskothek Playa eingeladen. Das ist richtig. Es ist jedoch nicht richtig, dass die Junge Union zu überhöhtem Alkoholkonsum eingeladen oder zum womöglich Komasaufen aufgerufen hat. Aklkoholkonsum gehört bei der JU weder zur politischen Kultur, noch wird es toleriert.” Indessen hat die SPD-Ratsfraktion die CDU aufgefordert, die Veranstaltung der Jungen Union abzusagen.

Um dieses Plakat geht es.

Die JU legt Wert auf die Feststellung, dass im Mittelpunkt der Einladung zu dem Abend im Playa die politische Diskussion stehe. Die JU gehe auch in eine Disco; „Maulkörbe gibt es dort nicht”, so Henneke. Die JU sei sich darüber im Klaren, dass eine Einladung zu einer Wahlparty in einer Diskothek automatisch die Aufmerksamkeit auf Alkoholkonsum lenken könne. Aber sie sei sich ebenfalls darüber im Klaren, dass sie Jugendliche nur dort erreichen könne, wo sich diese aufhalten.

Geltende Rechtslage sei ausreichend

Man könne auch nicht generalisieren, dass sich jeder Besucher einer Disco automatisch betrinke. Die JU wende sich an die Besonnenen, und das sei ohne Frage die Mehrheit. Henneke weiter: „Die Junge Union Bochum empfindet die geltende Rechtslage als ausreichend, um Jugendliche wirksam vor dem Erwerb von Alkohol zu schützen.” Alkoholismus sei ein gesamtgesellschaftliches Problem. Insbesondere Jugendliche müssten daher über die Gefahren des übertriebenen Alkoholkonsums aufgeklärt werden. Aus der Einladung der JU gehe nicht hervor, dass zu zügellosem Konsum aufgerufen werde.

Der Pressesprecher der JU Bochum, Torsten Bade, ergänzt, dass die verbilligten Getränkeangebote nicht wie von Kritikern behauptet nur für eine begrenzte kurze Zeit, sondern für Gäste länger gültig seien. Auf ihrer Internetseite weist die Junge Union darauf hin, dass an diesem Abend auch mehr alkoholfreie Cocktails als üblich auf der Karte stehen sollen.

Eine Frage des Stils

Beim WAZ-Wahl-Forum sagte CDU-OB-Kandidat Lothar Gräfingholt zum Thema, man habe ihm versichert, dass der Jugendschutz „1 A” eingehalten werde. Ob eine solche Veranstaltung als Wahlparty sinnvoll sei, sei eine Stilfrage, über die man diskutieren könne.

Werner Conrad

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Kommentare
14.10.2010
12:10
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von hannesvanhomberg | #74

Habt ihr alle einen heiligen Schein, fallen Euch keine Jugendsünden ein, liebe Populisten bald haben wir nur noch Komunisten. Muss mann denn nur noch hinter Diesem und Jenem Dreck finden, können wir nur noch die ganze Politische -Kaste zerstören.

24.08.2009
04:14
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von Staufenberg | #73

Niemand hat jemanden zum Komasaufen eingeladen! Komasaufen gibt es gar nicht! Das Komasaufen ist eine Erfindung der Presse und der Jugendämter und anderer Wichtigtuer. Die Kids und Jugendlichen tun nichts was wir nicht damals auch getan hätten. Sex, Drugs and Rock n Roll und das ist auch gut so!

23.08.2009
18:10
Blockierter Kommentar.
von Beatrix.Gutmann | #72

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

23.08.2009
14:42
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von B0chum€r | #71

So. Party vorbei, ich war da und nun ja...

Es war ziemlich langweilig. Die ganzen CDUler mussten dank WAZ nüchtern bleiben und der Rest der Gäste war auch nicht grade zum feiern aufgelegt und hat deshalb wenig konsumiert.

Also nichts mit Komasaufen.

Da gehts ja auf jedem Kindergeburtstag schlimmer ab.

22.08.2009
02:01
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von Tudor | #70

ALSO: Eines ist schonmal klar: Lothar Gräfingholt hat durch diese Situation bewiesen, dass er ein Krisen-Manger ist!
Er löst das im Moment ganz gut!

Ich frage mich eher, was Ottilie dazu sagt, dass sie zu verntworten hat, dass Belege fehlen!!!!
Mich würde mal interessieren, wie Ottlie es zu rechtfertigen hat, dass sie 20Mio Euro im Rahmen des Cross Boarder-Geschäftes auf undemokratischem Wege aus dem Fenster geworfen hat!

21.08.2009
22:54
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von Xly | #69

@ 63 von der equalizer

Soweit ich weiß werden in GB über 80jährige gar nicht mehr operiert.
In Italien ist mal eine gewisse Ilona Staller durch Wahlwerbung mit blankem Busen für die Linke ins Parlament eingezogen.
Das Hartz IV-Armutsgesetz ist unter Rot/Grün verabschiedet worden.

21.08.2009
22:13
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von der equalizer | #68

Wer denkt sich solch einen Quatsch aus? Was sind das für geistige Tiefflieger? Der Eine gönnt 85-jährigen kein künstliches Hüftgelenk mehr, der Andere will Erwerbslosen und Rentnern das Wahlrecht halbieren, Andere werben mit ihrem Dekolleté, die Altvorderen deklarieren Spenden zu jüdischen Vermächtnissen um, und die neue aufstrebende Parteijugend forciert das Komasaufen. Sind denn nur noch geistige Tiefflieger unterwegs?

21.08.2009
21:54
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von Xly | #67

@ 61 von Pils_und_Korn

1. Gräfingholt hat sich laut WAZ eindeutig rückversichert, daß bei der Party nicht gegen den Jugendschutz 1A verstoßen wird.

2. Lothar Gräfingholt hat sich am heutigen Abend am Kuhhirtendenkmal im Rahmen einer angekündigten öffentlichen Veranstaltung den Fragen u. A. von besorgten Müttern gestellt. Seine Antworten waren sehr klar und eindeutig. Stottern habe ich ihn auch nicht gehört.

3. Gräfingholt ist nicht der Vorsitzende der CDU Bochum und auch nicht der JU. Hier werden entweder aus politischem Unwissen oder aus bewußter Irritationsintention Äpfel mit Birnen verglichen.

Oder hat hier nur jemand etwas zuviel von seinem eigenen Namen genascht?

21.08.2009
16:09
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von Pils_und_Korn | #66

Das ehrlichste wäre, die Junge Union würde offen eingestehen, dass sie einen Fehler begangen hat. Sie hat ganz einfach kein politisches Gespür dafür gehabt, dass das Thema Alkohol und Jugendliche derzeit äusserst sensibel zu behandeln ist.

Der Witz an der Geschichte ist aber nicht so sehr die Junge Union, sondern der Spitzenkandidat der CDU, Lothar Gräfingholt.

Wo ist Lothar Gräfingholt? Warum kommt er nicht mit einer klaren Ansage, dass die Party so nicht zu laufen hat? Stattdessen stottern und lavieren von Herrn Gräfingholt.

Ein Politiker, der noch nicht mal den eigenen Laden im Griff hat, ist unwählbar.

21.08.2009
16:05
Wahlparty soll kein Aufruf zum Komasaufen sein
von Tudor | #65

@DerSchüler

Das ist aber traurig, wenn Eure Lehrer und Schüler sich so einseitig damit auseinander setzen. Eine wahlentscheidung sollte nicht von der WAZ manipuliert werden, so wie es scheinbar an eurer Schule geschehen ist.
Wenn Gräfingholt gesagt hat, dass es keine Party zum Koma-Saufen ist, warum wollt ihr ihn dann nicht mehr wählen? seid ihr enttäuscht, dass es keine ist?
Hätte er sagen sollen: Ja, es ist ein Koma-Sauf-Party und dann hättet ihr ihn gewählt?

Sorry, Bochum hat ganz andre Probleme als über diesen unfug hier zu diskutieren.
Wer SPD wählt - und lasst mich ml polmisch sein - hat sie nicht mehr alle stramm.
es ist doch ganz, dass hier von den schlechten Politik der SPD und frau scholz abgelenkt wird.

1,4 Mrd. Euro Schulden.
Westtangente, verschwundene Belege, cross-Boarder-Leasing

Und da will man die CDU jetzt nicht wählen, weil die WAZ zu doof zum recherchieren ist???

Bochum macht doof, Gute Nacht.. ihr unbelehrbaren!

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