Vor einem Jahr wütete Pfingst-Sturm Ela

Vor knapp einem Jahr – Pfingsten 2014 – war über Bochum ein Sturm hinweggefegt, der in die Stadtgeschichte eingegangen ist. Nahezu das komplette Stadtbild war durch umgestürzte Bäume und abgebrochen Äste derart verwüstet, dass Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz von einer „Katastrophe“ sprach. Allein in der Sturmnacht vom 9. auf den 10. Juni kippten 485 Straßenbäume in der Stadt um. Weitere 2700 Straßenbäume waren so stark beschädigt, dass sie zur Sicherheit gefällt werden mussten. Damit hatten die Bürger rund zehn Prozent des gesamten Straßenbaumbestandes verloren. Hinzu kommen die noch viel größeren, aber nicht genau bezifferten Schäden in den öffentlichen Parks, Grünanlagen und Wäldern. Bis heute ist die Stadt mit der Beseitigung der Sturmschäden noch immer beschäftigt.

Innerhalb der WAZ-Aktion „WAZ pflanzt Bäume“ haben viele Leser 18 000 Euro für neue Bäume gespendet. Damit wird die Stadt in diesem Frühjahr oder im Herbst 20 Bäume pflanzen – im Bereich der Josephstraße und Hermannstraße in Hamme (16 Vogelkirschen), auf der Mittelinsel der Berliner Straße Höhe Total-Tankstelle (drei Ahorn-Bäume) und ebenfalls auf der Berliner Straße/Ecke Steeler Straße eine Linde.