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Von Utopien und Weltentwürfen

07.01.2008 | 20:42 Uhr

Am Donnerstag startet im Kino "Endstation" das Filmfestival "über morgen".Ideen, wie die Welt von Morgen aussehen könnte. Veranstalter laden zu Diskussionen ein

Von Utopien, Träumen und Weltentwürfen angesiedelt in einem Spektrum von Raumfahrt bis hin zum politischen und sozialen Gebilde auf Kuba handeln die filmischen Beiträge, die im Rahmen des Filmfestivals "Über morgen" vom 10. bis 16. Januar im Kino "Endstation" im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer gezeigt werden. Federführender Veranstalter ist das Sozialforum Bochum.

"Das Festival", so Martin Budich vom Sozialforum, "bietet ein vielschichtiges Panorama von vergangenen und gegenwärtigen Utopien und Weltentwürfen. Die Filme zeigen Bedingungen, unter denen sich Veränderungen vollziehen, und lassen Menschen zu Wort kommen, die über ihre Motive, ihre Ziele, ihre Erfolge und auch ihr Scheitern erzählen. Und sie liefern eine Idee davon, wie die Welt von Morgen aussehen könnte."

Michael Hermund, Vorsitzender der DGB-Region Ruhr-Mark ergänzt: "Vielfach wird gesagt, es gebe keine Alternativen; zu Hartz IV nicht oder zu Betriebsschließungen. Aber es gibt sie. Denn, was von Menschen gemacht wird, kann von Menschen auch wieder geändert werden. Darüber nachzudenken, ist dieses Festival prima geeignet."

Alle Filme beginnen um 19 Uhr im Kino "Endstation", das sich eigens hierfür die technischen Anlagen besorgt. Eine Reihe von lokalen Gruppen, Initiativen und Organisationen, darunter das Institut für Medienwissenschaften der Ruhr-Uni, der DGB, das Bochumer Friedensplenum, der Förderverein Kunst Behinderter und die Medizinische Flüchtlingshilfe bieten nach jeder Vorführung Diskussionen an. Martin Budich: "Die Gespräche über das Gesehene werden dabei auch durch Einladungen zum Mitmachen ergänzt. Das Filmfestival ist also eine gute Gelegenheit, die Diskussionspartner einfach mal kennen zu lernen."

Das Filmfestival "Über morgen" läuft bundesweit in 100 Städten von Aachen bis Zwickau. Aus dem Angebot hat das Sozialforum Bochum sieben spezielle Beiträge ausgewählt, die im Kino "Endstation" gezeigt werden.

Von Norbert Schmitz

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