Von Kafka bis nach Kuba
20.06.2007 | 09:03 Uhr 2007-06-20T09:03:09+0200Die Ruhr-Uni glänzt nicht nur mit wissenschaftlichen, sondern auch mit kulturellen Angeboten. Kleiner Blick in den Terminkalender
Dass die Ruhr-Uni nicht nur wissenschaftlich, sondern auch kulturell einiges zu bieten hat, belegt ein Blick in den Terminkalender.
So zeigt die Studiobühne des Musischen Zentrums am 23. und 24. Juni um 19.30 Uhr "Der Prozess" von Franz Kafka, dramatisiert frei nach Peter Weiss."Sie sind verhaftet" ist der erste Satz, den der Protagonist Josef K. zu hören bekommt, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Warum er verhaftet ist und wer seine Ankläger sind, erfährt K. nicht. Er verstrickt sich immer mehr in seinen immer absurder werdenden Prozess, unheimlich und faszinierend zugleich. Traum oder Wirklichkeit, schuldig oder nicht schuldig? Der Fokus der Inszenierung liegt auf den rätselhaften Übergängen zwischen selbst geschaffener Wirklichkeit und äußeren Machteinflüssen einer anonymen Urteilsgewalt. Regie: Johanna Heinen.
Der Studienkreis Film beendet sein Juni Programm mit dem Film "Paris, je t'aime", der am 21., 26. und 28. Juni, jeweils um 18 und 21 Uhr im HZO 20 gezeigt wird (OmU).
Das Kulturbüro Boskop lädt am 1. Juli, 10-14 Uhr, zum "Kulturbrunch International: Kuba" ins Hardy's (Laerheidestr. 26, ein. Kulturelles und Kulinarisches verbinden sich, wenn an diesem Sonntag der Karibikstaat Kuba im Mittelpunkt steht. Neben Musik wird auch eines der Nationalgerichte Kubas aufgetisch: Moros y Christianos.

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