Von Gorki bis Godard

Maxim Gorki und Bochum:
Die Stücke des großen russischen Dramatikers genießen am Schauspielhaus seit vielen Jahren hohes Ansehen. Ältere Theatergänger erinnern sich an „Die Letzten“, 1990 unvergessen von Andrea Breth in den Kammerspielen eingerichtet. Hauptrolle: Traugott Buhre. Auch in den Jahren danach waren Gorkis fein gewirkte Stücke an der Königsallee zu sehen: etwa „Nachtasyl“ oder „Kinder der Sonne“ (Regie: Karin Henkel). Der jüngste Gorki-Wurf heißt „Wassa Schelesnowa“, von Jan Neumann in den Kammerspielen auf die Bühne gebracht. Im Mittelpunkt stehen zwei starke Frauenfiguren, gespielt von Bettina Engelhardt und Katharina Linder. Meine finale Chance, die Aufführung zu sehen, ist am Freitag (13.2.), dann steigt die letzte Vorstellung.

Zwei Tage zuvor kommt es zum Wiedersehen mit einem Klassiker: Das Kino Endstation im Bhf. Langendreer zeigt nur am Mittwoch (11.2.) um 19 Uhr „Außer Atem“ von Jean-Luc Godard im französischen Original mit Untertiteln. Nie wieder war Jean-Paul Belmondo so cool wie in Godards Debüt aus dem Jahr 1959. Als Kleingangster rast Belmondo im gestohlenen Wagen nach Paris, wo er Geld auftreibt und einer hübschen Studentin den Hof macht. Großartig! Rainer Vowe gibt eine Einführung.