Von Drachenbooten und Rennseglern

Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Mit dem Tag des Wassersports wurde an Christi Himmelfahrt die Saison am Kemnader See eröffnet.

Hattingen.. Einmal die Paddel in die Luft gestreckt, dann geht es los. Kaum hörbar gibt es Signale, trotzdem stechen alle 16 Frauen synchron ins Wasser. Das Drachenboot, angetrieben von gehörlosen Frauen, war die neue Attraktion beim Tag des Wassersports auf dem Kemnader See.

Zum ersten Mal präsentierte der Polizeisportverein Ruhr die langen Boote. „Wir gehören damit zu der internationalen „Pinkpaddler-Bewegung“, erklärte Frank Plewka. „Wir bieten diesen Sport speziell brustkrebskranken Frauen an“, so Plewka, „und wir haben eine Gehörlosen-Gruppe.“

Auch die bewährten Angebote der Wassersportschule Kemnade kamen gut an: Radeln auf dem Wasser, Rettungsübungen der DLRG, die Taufe eines Rennseglers und das Sprintrennen der Kanuten. „Eigentlich ist es kein Wassersport, sondern die Folge einer schweren Infektionskrankheit“, fand Theo Lenhoff, seines Zeichens Segellehrer.

Zusammen mit Interessierten hisste er die Segel zur Probefahrt und warf Ihnen dabei Seglerlatein an den Kopf. „Die Segel für die neue Saison sind gesetzt“, befand Gaby Seidel von der Wassersportschule.