Von Chorgesang bis Klavierkunst

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Bühne

„Der Besuch der alten Dame“, ein moderner Klassiker von Friedrich Dürrenmatt, hat in der Regie von Anselm Weber am 30. April im Schauspielhaus Premiere. Die Titelrolle der „alten Dame“ Claire, die eine Dorfgemeinschaft gegen Bares zu einem Mord anstiften will, spielt Mechthild Großmann, bekannt u.a. aus dem Tatort Münster (19.30 Uhr, Restkarten 17 bis 27 Euro, VVK 0234/3333-5555).


Ebenfalls ein Klassiker der Literatur ist Franz Kafkas „Die Verwandlung“. Darin findet sich der Protagonist Gregor Samsa beim Aufwachen in einen Käfer verwandelt vor. Das hat Auswirkungen auch auf seine Umwelt. Im Prinz Regent Theater bringt Romy Schmidt die bizarre Geschichte als komplexen Krimi auf die Bühne, Premiere am 10. April (20 Uhr, Karten 15 Euro, VVK 0234/77 11 17) .

Klassik

Lutz Görner, bekannter Rezitator, stellt am 18. April im Kunstmuseum, Kortumstraße 147, sein Programm „Eine italienische Nacht“ mit Musik und Texten aus Italien vor. Begleitet wird er von der russischen Pianistin Nadia Singer, die Stücke u.a. von Rossini, Donizetti, Bellini vorstellt (19.30 Uhr, AK 28 Euro).


Elisabeth Leonskaja zählt zu den gefeierten Pianistinnen unserer Zeit, die sich und der Musik, ganz in der Tradition der großen sowjetischen Künstler, treu bleibt. Am 24. April gastiert die Leonskaja mit Beethoven, Schönberg, Schumann,, Webern und Schubert beim Thürmer-Konzert in der Folkwang Hochschule, Friederikastraße 4 (20 Uhr, Karten 13-33 Euro, VVK 02 34 /333 90 - 0).

Pop/Rock

Seaford Mods heißt ein Postpunk/HipHop-Duo aus Nottingham, das aktuell zu den inspiriertesten Independent-Bands auf der Insel gezählt wird. Die Songs von Jason Williamson und Andrew Fearn sind bittere Tiraden über Arbeitslosigkeit und die moderne Arbeitswelt, über Promi- und Pop-Kultur, Kapitalismus und die Gesellschaft im Allgemeinen. Mithin eine lautstarke Demonstration „gegen alles“. Am 24. April im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108 (20 Uhr, AK Euro).

Das aktuelle Chorprogramm des IG-Metall-Chores Chorrosion, der sich vor über 25 Jahren gründete, hat den 100. Jahrestag zum Beginn des 1. Weltkriegs im vergangenen Jahr zum Anlass. Doch eine Welt ohne Krieg scheint weiter entfernt denn je. In gewohnt bissig-ironischer Weise inszeniert der Gewerkschaftschor am 25. April im Kulturrat, Lothringer Straße 36, Lieder, Texte und Szenen zum Thema. 20 Uhr, Karten 9 Euro, VVK 0234/86 20 12.