Musiksommer
Volles Programm für Opa und Enkel
03.09.2010 | 18:12 Uhr 2010-09-03T18:12:00+0200
Bochum.Der Musiksommer füllt bis Sonntagabend den Boulevard. Nach „Bochum Total“ ist das Event die größte Musikveranstaltung der Stadt. Der Redaktion nannte der Marketing-Chef Matthias Glotz seine Musiksommer-Tipps fürs Wochenende.
Der Musiksommer ist nach „Bochum Total“ zur größten Musikveranstaltung unserer Stadt avanciert. Jeweils über 100 000 Besucher lauschten, jauchzten, tanzten, rockten und swingten seit 2007 in der City. Die vierte Auflage des Kulturfestivals wird diesen Spitzenplatz untermauern - mit Pauken und Trompeten.
Seit Donnerstagabend bummeln tausende Musikfreunde auch aus den Nachbarstädten über den Boulevard. Zwischen Kortum- und Massenbergstraße wird auf fünf Bühnen ein Musikmix allererster Güte präsentiert. 1000 Künstler gestalten 90 Auftritte. Prunkstück: die 130 qm große FIFA-Frauen-WM-Bühne am Kuhhirten. Weitere Spielorte sind die Christus- und Pauluskirche, der Hauptbahnhof und das Bermuda-Dreieck, wo es erstmals an allen vier Musiksommer-Tagen rund geht.
Erstmals eröffnet ein ökumenischer Gottesdienst das Sonntags-Programm des Musiksommers. Um 12 Uhr rufen die Glocken der Propstei- und Pauluskirche zu der gemeinsamen Messe auf der FIFA-Bühne am Kuhhirten.
Technik, Programm und Werbung nehmen jeweils ein Drittel der 200 000 Euro Sachkosten ein. „Wir finanzieren das Fest mit Sponsorengeldern, Standgebühren und einem Eigenanteil von 50 000 Euro“, schildert Matthias Glotz, Geschäftsführer der Bochum Marketing GmbH. Jeder Euro sei gut und nachhaltig angelegt: „Seit der Premiere 2007 verfolgen wir mit dem Musiksommer das Ziel, den Stellenwert des anfangs wenig geliebten Boulevards bei Bürgern und Besuchern zu erhöhen. Diese Operation ist gelungen“, meint Glotz. Sein Erfolgsgeheimnis: die Vielfalt der Musikbeiträge von Elektropop bis zu Chorälen. „Hier kann der Opa mit seinem Enkel Spaß haben.“
Für die WAZ gibt der Marketing-Chef seine Musiksommer-Tipps fürs Wochenende:
am heutigen Samstag die Young Brass Band NRW (16 Uhr, FIFA-Bühne), das „Blaswerk“-Orchester der Musikschule (20 Uhr, Boulevard), die DJs Blank & Jones (20.30 Uhr, Rewirpower-Lounge) und das Trommelfeuerwerk um 23.15 Uhr auf der FIFA-Bühne zum Finale des „Moonlight-Shoppings“ (Geschäfte sind bis 23 Uhr geöffnet);
am morgigen Sonntag die J.R. Swing Connection (16 Uhr, Heinz-Bühne), der Meisterchor MGV Marmelshagen (17 Uhr, Nationalbank-Bühne) und um 18 Uhr Ron Williams und das Tatort-Jazz-Orchester (FIFA-Bühne).
Schon jetzt blickt Matthias Glotz auf den Bochumer Musiksommer 2011: noch größer, noch vielfältiger - und vielleicht um eine Bühne im Rathaus-Innenhof reicher.
19:07
So ein Blösinn habe ich noch nicht gelesen. Abertausende Besucher, die täglich kamen und kommen müssen also Ohropax mitnehmen?
Kappe kaputt.
18:58
Künstler das Wort ist ein bisschen zu hoch gegriffen - Hobbymusiker wäre das richtige Wort. Laien, die nix kosten - wers mag! Ohropax nicht vergessen!