Volle Innenstadt beim Bochumer Sonntags-Einkauf
02.11.2010 | 07:00 Uhr 2010-11-02T07:00:00+0100
Bochum.Ein Sonntag mit Marktschreiern, Kunsthandwerkermarkt und vielen geöffneten Geschäften. So ließen sich die Bochumer dann auch nicht davon abhalten, dass der „Shopping-Tag“ auf den Reformationstag fiel.
Gleich drei Publikumsmagneten füllten am Sonntag die Innenstadt: Der Kunsthandwerkermarkt, der verkaufsoffene Sonntag und die Marktschreier. Zum Glück spielte das Wetter mit, so dass Regenschirme um die Mittagszeit geschlossen werden konnten. So ließen sich die Bochumer dann auch nicht davon abhalten, dass der „Shopping-Tag“ auf den Reformationstag fiel.
Schon die ganze Woche schrien sich „Aal-Axel“, „Wurst-Achim“ und „Käse-Rudi“ die Seele aus dem Leib. Elektrisch verstärkt, priesen sie ihre Ware an, von Taschen über Wasserpfeifen bis hin zu süßen Leckereien. Doch an wohl keinem Tag der vergangenen Woche, war der Husemannplatz so voll wie am Sonntag. „Letzter Tag, letzte Gelegenheit“, kommentiert ein Marktschreier. Die schien auch das Publikum zu nutzen.
Kleiner aber feiner Kunsthandwerkermarkt
Etwas weniger Gedränge gab es auf dem Boulevard. Klein, aber fein präsentierte sich der Kunsthandwerkermarkt zwischen der Drehscheibe und Baltz. Der Duft von frisch gebackenem schwäbischen Bauernbrot erfüllte die Luft, Schmuck, Dekorationsgegenstände und Puppenkleider wurden angeboten. Ein regelrechter Auflauf bildete sich um das Zelt der Greifvogel-Dompteure aus dem Aatal. In bunten altertümlichen Gewändern zeigten sie ihre Kunststücke mit Eulen und anderem Federvieh. Ein paar Meter weiter drängten sich Kinder um Esel, Schafe, Ziegen, Ponys und Kaninchen. Der kleine Streichelzoo war bei den Kleinen besonders beliebt. Natürlich durfte auch die Dönninghaus-Bude nicht fehlen.
Zu guter Letzt lockten natürlich auch die zahlreichen offenen Geschäfte in die Innenstadt. Öffnen in Hofstede und Weitmar schon am 7. November auch sonntags die Geschäfte, muss man sich in der Innenstadt länger gedulden. Erst am 5. Dezember kann man dann auch wieder sonntags in der Stadtmitte shoppen gehen – dann wird es auch schon wieder Zeit, sich um Weihnachtsgeschenke zu kümmern.

12:23
Gott sagt: Am siebten Tag sollst du ruhen!
Einen arbeitsfreien Tag gibt es in großen allen Religionen.
Nur wir modernen Menschen ignorieren diese Jahrtausende alten Weisheiten und wundern uns, dass Stresskrankheiten, wie z.B. Herzinfakt und BurnOut, immer mehr zunehmen.
Lediglich staatliche Feiertage, wie z.B. der dritte Oktober, werden erstaunlicherweise respektiert.
Armes christliches Abendland.
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12:12
Schlimm für diejenigen, die am Reformationstag arbeiten gehen mussten. Gut, für Katholiken ist es ein Sonntag wie jeder andere, aber für evangelische Bürger eben nicht.
11:43
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11:36
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23:16
Um einen schönen und ausgewogenen Sonntag verbringen zu können, bedarf ich nicht einer solchen Veranstaltung.
Aber ich muss ja auch nicht hingehen.
Wer mag, der soll. Wer nicht mag, geht einfach nicht.
Solange das keine Steuergelder kostet ?!??
21:16
@6 hat Recht..
Und der Sonntag gehört doch der Familie ,und nicht den Geldgeiern von Kaufleuten..
16:14
Mensch, müsst Ihr Sonntags Langeweile haben.Da treibt mann sich in der Stadt rum und glotzt blöde
15:29
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11:43
Entweder jeden Sonntag auf mit Komplett-Angebot, oder gar nicht - aber nicht so ein Hickhack! Das gibt es wirklich nur hier...
09:20
Ja,ja ,der notleidende Handel mußte ja unbedingt den Umsatzausfall von Allerheiligen kompensieren .
Wie haben die eigentlich die Zeiten vor Einführung dieser unsäglichen Regelung wirtschaftlich überleben können ? Aber so ziemlich die gleichen Leute die bereits am Samstag die City bevölkert haben,ließen sich die Chance am Sonntag nicht entgehen,wenn sie schon nicht nach Holland ,Niedersachsen oder wer weiß wo fahren konnten.
Noch ein Geheimtipp : Lidl hat in Essen Hbf auch sonntags auf , natürlich nur um Schnitzel oder Blumenkohl ,Salz, etc.,als Reiseproviant zu verkaufen.Während der gesamten übrigen Woche scheint dort weniger Kundenfrequenz zu sein !