Volksbank: Sechs Prozent Dividende
20.06.2007 | 09:10 Uhr 2007-06-20T09:10:57+0200Mit dem Geschäftsjahr 2006 zufrieden.Gespräche über Fusion mit Volksbank Sprockhövel
Die Volksbank Bochum Witten blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 zurück. "Trotz teilweise ungünstiger Rahmenbedingungen sind wir mit Verlauf und Ergebnis des vergangenen Jahres insgesamt zufrieden", erklärte Vorstandssprecher Franz-J. Meyers auf der Vertreterversammlung der Volksbank. So stieg die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag 31.12.2006 auf 846,5 (2005: 839,5) Millionen Euro. Die 28.508 Mitglieder erhalten eine Dividende von sechs Prozent.
Kennzeichnend für das Jahr 2006 sei bei der Volksbank Bochum Witten der nachhaltige Trend zu kurzfristigen Geldanlagen gewesen, so die Pressestelle. Die Gesamthöhe der Kundeneinlagen wuchs leicht auf 647,4 (638,9) Millionen Euro. Die Sicht- und Termineinlagen erhöhten sich um rd. acht Prozent auf 360,1 (333,8) Millionen Euro. Die Spareinlagen und verbrieften Verbindlichkeiten belaufen sich auf 287,3 (305) Millionen Euro. Die Summe des betreuten Kundenkreditvolumens belaufe sich 2006 auf insgesamt 566,8 Millionen Euro, so Meyers.
Auch der Trend der Geldanlage in die Wertpapiermärkte habe sich in 2006 fortgesetzt. Aufgrund der positiven Entwicklung an den Börsen konnte das Wertpapiervolumen um 12,5 Prozent auf 131 (116,5) Millionen Euro gesteigert werden.
Bei der Volksbank arbeiten zurzeit 213 (206) Mitarbeiter sowie zehn (neun) Auszubildende.
Die Volksbank Bochum Witten führt Gespräche mit der Volksbank Sprockhövel über eine mögliche Fusion. Vorstandssprecher Meyers: "Der Wettbewerb im Bankenmarkt wird zunehmend aggressiver und die Zinsmargen stehen seit Jahren unter Druck." Vor diesem Hintergrund und anstehender Änderungen im Vorstand sowie im Geschäftsmodell prüfe man zurzeit, ob eine Fusion der beiden Häuser aus wirtschaftlicher und insbesondere aus Kundensicht Vorteile bringen könne.

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