Völkermord in Armenien wird wach gerufen

Prof. Dr. Mihran Dabag und Dr. Kristin Platt laden heute (25.6.) zur Buchvorstellung der jüngsten Neuerscheinung des Instituts für Diaspoara- und Genozidforschung (RUB) ins Kunstmuseum, Kortumstraße 147, ein. „Verlust und Vermächtnis. Überlebende des Genozids an den Armeniern erinnern sich“ präsentiert erstmals über viele Jahre gesammelte Zeitzeugenberichte von Überlebenden des Genozids an den Armeniern 1915, „es ist in dieser Form mit Sicherheit einmalig“, so Prof. Dabag. Die Herausgeber haben Aussagen von sieben Überlebenden vorgelegt, ausdrücklich unkommentiert und wenig bearbeitet. In der Buchvorstellung wird nicht nur das Oral history-Projekt, aus dem das Buch entstanden ist, vorgestellt und die Zeitzeugenberichte in den Gesamtkontext des Ersten Weltkrieges eingeordnet, sondern es werden auch einzelne Zeitzeugenberichte von Schauspielern des Schauspielhauses vorgetragen.