Vier wollen auf den OB-Stuhl
17.07.2009 | 17:32 Uhr 2009-07-17T17:32:00+0200
Sechs Wochen vor der Kommunalwahl hat der Wahlausschuss über die eingegangenen Wahlvorschläge abgestimmt.
Jetzt ist es amtlich. Für das Amt des Oberbürgermeisters/der Oberbürgermeisterin bewerben sich neben der Amtsinhaberin Dr. Ottilie Scholz (SPD), Lothar Gräfingholt (CDU), Jens Lücking (FDP) und Günter Gleising (Soziale Liste). Auf der Sitzung des Wahlausschussses am Freitag verkündete Wahlleiter Stadtdirektor Paul Aschenbrenner das Ergebnis der Prüfungen durch das Wahlamt. Als fünfter Bewerber hatte sich Detlef Spaniol zwar fristgerecht angemeldet, er konnte die erforderlichen 380 Unterschriften von Unterstützern nicht beibringen. Dies ist erforderlich, wenn ein Einzelkandidat aus einer nicht bereits im Rat vertretenen Partei antritt. Sein Vorschlag wurde daher gestrichen. Außerdem steht fest, welche Kandidaten für Rat und Bezirksvertretungen am 30. August antreten.
Sechs Wochen vor der Kommunalwahlist auch die Entscheidung gefallen, welche Kandidatinnen und Kandidaten für die einzelnen Wahlbezirke sowohl für den Rat als auch den Bezirksvertretungen in Bochum antreten. Auch die Zahl der Parteien steht jetzt fest. Bei der Wahl treten Vertreter der SPD, CDU, der Grünen, FDP, der Linken, der Sozialen Liste, der UWG, der NPD und erstmals die Partei BUND (Bochumer unabhängige Demokraten). Wobei die UWG, die NPD und BUND nicht stadtweit, sondern nur in bestimmten Wahlbezirken Bewerber oder Bewerberinnen aufgestellt haben.
Wahlleiter Paul Aschenbrenner, der auch die Sitzung des Wahlausschusses leitete, verkündigte die zugelassenen Wahlvorschläge, die endgültig durch die Unterschriften der Ausschussmitglieder verabschiedet wurden. Das Ergebnis wird außerdem zeitnah als amtliche Bekanntmachung in den Tageszeitungen veröffentlicht.
Für den Leiter des Wahlbüros Hans Weckmüller beginnt damit die eigentliche Arbeit, die Vorbereitung der Wahl erst. „In der nächsten Woche werden wir auch die Liste mit allen 315 Wahllokalen komplett haben.” Dabei dürfte sich ein bereits bei den vergangenen Wahlen eingeleiteter Trend fortsetzen.
Immer weniger Gastwirte stellen ihre Räumlichkeiten als Wahllokale zur Verfügung. Dafür nimmt die Zahl von öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Verwaltungsbauten mit einem oder mehreren Stimmbezirken kontinuierlich zu.
Weckmüller sucht außerdem noch Helfer für die Wahlvorstände. Insgesamt werden 2700 Männer und Frauen benötigt, ohne deren Mitarbeit die Wahl gar nicht stattfinden kann. Schon 800 Helfer haben sich aus der städtischen Verwaltung gemeldet.
Briefwahlunterlagen können bereits jetzt unter Vorlage des Personalausweises beantragt werden. Die Zahl der Wahlberechtigten liegt bei knapp 300 000 Bochumern. Wählen können auch Jugendliche ab 16 Jahren und in Bochum gemeldete Ausländer aus den EU-Staaten.
Für Fragen zu allen Themen rund um die Kommunalwahl steht das Wahlbüro im Rathaus, unter den Rufnummern: Tel.0234/910–5046, -5047, - 5048, -5049 zur Verfügung.

14:21
Ich auch,ich auch!Ich will auch Euer Bürgermeister werden!Die Wahlplakate der SPD,die ja noch nicht
lange hängen,kann man jetzt schon nicht mehr sehen!
23:28
Junge Leute müssen her, die das Amt des Oberbürgermeisters als Sprungbrett für höhere Aufgaben in Land oder Bund begreifen. Mit Scholz, Gräfinghold, Mitschke, Hossiep und Co. haben wir alte, verbrauchte Figuren, die sich in einer Hängematte bequem machen wollen, bis die saftige Pension ruft.
15:18
@5
ist doch klar so kommen manche themen gar nicht erst in die zeitung und an die öffentlichkeit oder werden klein gehalten.
wer in der partei ist, ist lenkbar.
ansonsten haben @ 1,2,3 eigentlich alles umrissen.
belehrt mich einesbesseren.
11:12
Und ist ihm dieses nicht gelungen,so macht er in Versicherungen!Wie gefällt Dir der lieber Wirt?
10:09
Also der Michael Weeke, mehr Parteigänger als Journalist. Ich begreife nicht warum keine guten Zeitungsleute bei der WAZ eingestellt werden, sondern nach Parteibuch entschieden wird?
02:46
Wer nix wird wird Wirt.
Kennt noch jemand so einen Spruch?
Ich grüße euch alle
01:52
Früher galt mal der Spruch : wer nix ist und wer nix kann ,geht zu Post und Eisenbahn. Da die Meßlatte dort nun höher gelegt wurde , versuchen die es eben mit Politik. Der Sohn eines Freundes ( im übrigen strohdoof ) hat es schon richtig eingefädelt : erst Jugendfeuerwehr und dann Parteisoldat mit der Hoffnung auf ein späteres , sorhenfreies Leben. So schafft man sich Connection.
22:32
@1
Die Krux bei der Kommunalwahl ist ja eben das Leute mit passender Qualifikation den Job des OB gar nicht bekommen sol..............
Die müssen erpressb.... eh lenkbar sein.
In der Politik zählt nicht das können sondern im besten Fall die Verbindung.
Denn wer den Stuhl gar nicht haben will der wäre wahrscheinlich der richtige Kandidat.
Die Motivation des Politikers der sich zu Wahl stellt ist zu hinterfragen.
Mist solche Bürger wie mich wollen die Politiker auch nicht.
Mein eigener Stuhl gefällt mir, den behalte ich.
19:43
Bei der desolaten Haushaltslage der Stadt eigentlich verwunderlich. Ich hätte trotz passender Ausbildung auf den Job keinen Bock !