Verteidigerin erhält mitten im Verfahren vorläufiges Berufsverbot
18.12.2008 | 17:00 Uhr 2008-12-18T17:00:00+0100Gegen eine Bochumer Rechtsanwältin (43), die am Donnerstag am Landgericht einen mutmaßlichen Kindesmisssbrauchstäter (28) aus Bochum verteidigen sollte, ist vom Anwaltsgerichtshof ein „vorläufiges Berufsverbot” verhängt worden.
Das wurde vor der 3. Strafkammer mitgeteilt. Damit durfte die Verteidigerin ihren Mandanten, obwohl der Prozess bereits am 4. Dezember begonnen hatte, nicht mehr verteidigen. Gegen die Anwältin hatte die Staatsanwaltschaft bereits im Sommer Anklage erhoben: Sie soll in ihrer Kanzlei fremde Gelder veruntreut haben. Ein Prozesstermin mit ihr selbst als Angeklagte ist noch offen.
Der 28-Jährige (U-Haft) wird wegen dieses extrem ungewöhnlichen Vorfalls jetzt von einem Pflichtverteidiger betreut. Am Donnerstag, am zweiten Prozesstag, soll der Angeklagte in nicht-öffentlicher Sitzung gestanden haben, seine Tochter (6) und deren Freundin (10) mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Ein Urteil soll am 7. Januar ergehen. Es steht eine mehrjährige Haftstrafe im Raum.

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Kein Witz, sondern blutige Realität. Blutig, weil er wahrscheinlich vorzeitig entlassen werden wird, um weiter zu vergewaltigen, um weiter Kinder ihrer Kindheit zu berauben.
Es gibt die Steuerhinterzieher und Betrüger, die werden härter bestraft.
Daran erkennt man, was hierzulande Kinder wert sind, in den Augen der Gesetzgeber und Richter. Leider domieren hierzulande heulende Soziologen, die sich leichtfertig auf die Seiten von Täter schlagen, das Strafrecht mehr, als Kinder und die, welche sie schützen wollen.
Gruß
KMacher
23:46
er soll zwischen 4-6 jahre bekommen... ein witz!!!