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Kriminalität

Valentinstag - Software-Firma warnt vor Falle

12.02.2012 | 18:11 Uhr
Valentinstag - Software-Firma warnt vor Falle
Vor dem heimlichen Zugriff von Krimninellen im Internet warnt eine Software-Firma aus Bochum.

Bochum.   Eine Bochumer Softwarefirma warnt vor dem Valentinstag vor gefährlichen Spam-Mails. Sie beobachtet einen sprunghaften Anstieg. Die Täter nutzen den Valentinstag gezielt aus. Die Softwarefirma rät, E-Mails von unbekannten Absendern ungelesen zu löschen.

„Kurz vor dem Valentinstag sind Cyber-Kriminelle wieder verstärkt aktiv“, warnt die international tätige Software-Firma „G Data“ aus Bochum. „So beobachten wir aktuell einen sprunghaften Anstieg im Aufkommen von Spam-Mails“, erklärt Ralf Benzmüller von G Data.

„Die Täter nutzen diesen Tag gezielt aus, um Internetnutzer zu schädigen, beispielsweise durch den Diebstahl persönlicher Daten. Anwender sollten daher bei Nachrichten zum Valentinstag sehr vorsichtig sein und Spam-Mails am besten ungelesen löschen. Links in sozialen Netzwerken sollten nicht einfach angeklickt werden, diese könnten auf Webseiten führen, die mit Schadcode verseucht sind.“

E -Mails von unbekannten Absendern ungelesen löschen

G Data rät, E -Mails von unbekannten Absendern ungelesen zu löschen. Sicherheitslösungen auf dem PC sollten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Außerdem könne schon die Sprache einen Betrug schon entlarven: „Es ist eher unwahrscheinlich“, so G Data, „dass Freunde eine Nachricht in einer anderen Sprache als ihrer Muttersprache verschicken.“ Auch Rechtschreib- und Grammatikfehler seien häufig ein Indiz für unerwünschte Post.

Online-Kriminelle würden den Vertrauensvorschuss der Nutzer für ihre Zwecke ausnutzen, heißt es weiter. Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook sollten Links daher nicht unbedacht angeklickt werden, selbst wenn sie von Freunden kämen.

Redaktion

Facebook
 
Kommentare
13.02.2012
17:43
"Spam-mails ungelesen löschen"
von Dr.Eisen | #1

Das ist ja eine ganz neue Erkenntnis! Auf die Idee den Betrügern einfach die Tür vor der Nase zuzuwerfen wäre ich ja nie gekommen! Da hat "DerWesten" mal wieder ein ganz heißes Eisen angefasst, ein ganz heißes Eisen!

Weiter so!

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