USB klammert sich an Mini-Salzlieferung
16.02.2010 | 15:35 Uhr 2010-02-16T15:35:00+0100
Bochum. Der Winterdienst bleibt eingeschränkt, weil Bochum wie andere Kommunen nicht die bestellten Lieferungen bekommt.
„Es ist immer wieder dasselbe.” Die Aussage von USB-Sprecher Werner Habighorst bezieht sich auf die Streusalzsituation. Wie andere Kommunen leidet auch Bochum weiter darunter, dass bestellte Lieferungen ausbleiben. Immerhin erreichen immer mal kleine Lieferungen aus anderen Quellen das Lager, so dass die glattesten Stellen entschärft werden können. Trotzdem der Appell des USB: Weiterhin vorsichtig mit dem Winterwetter umgehen.
Die USB-Mitarbeiter studieren inzwischen ähnlich intensiv wie Jörg Kachelmann die Wetterlage. Sie hoffen auf Wärme: „Auch in den Nächten rechnen wir jetzt mit Plustemperaturen. Allerdings werden die Fahrbahnen wegen des Schmelzwassers auch weiterhin nicht trocken sein”, prophezeit Habighorst.
Nach wie vor führen die winterlichen Zustände zu Verzögerungen auf den Baustellen. So teilen die Stadtwerke mit, dass auf ihren Baustellen seit sechs Wochen Stillstand herrscht. „Das Aufbringen von Fahrbahnoberflächen sowie manche Arbeiten im Erdreich sind zurzeit unmöglich”, sagt Pressesprecher Thomas Schönberg. Gräben für Leitungen könnten allerdings gezogen werden, auch Störungen würden behoben.

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