Urbanatix-Show trotzt der Schwerkraft
24.05.2010 | 16:43 Uhr 2010-05-24T16:43:00+0200
Bochum. Am Pfingstwochenende zeigten Weltklasseartisten zusammen mit 40 gecasteten jungen Männern aus der Region die Show Urbanatix in der Jahrhunderthalle. Über 5000 Besucher sahen ein faszinierendes und höchst rasantes Spektakel.
Die Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Am Pfingstwochenende begab es sich in der Bochumer Jahrhunderthalle, dass insgesamt über 5000 Zuschauer bezeugen konnten, dass sie vorübergehend außer Kraft gesetzt war.
Dieser Befund lässt sich rein wissenschaftlich natürlich nicht halten, doch die 40 jungen Straßenkünstler aus der Region, allesamt Jungs im Alter von 16 bis 25 Jahren, und eine Reihe von Weltklasseartisten zeigten ein ums andere Mal, was mit Einsatz und Training zu erreichen ist.
Tempo, Bilder und Sound
Knapp 80 Minuten dauerte die Urbanatix-Show, jede einzelne davon gefüllt mit Schauwerten, mit Tempo, Bildern und Sound. Zwar setzten die Stars der internationalen Artistenszene atemberaubende Akzente, doch die in einem langen Prozess gecasteten jungen Amateure wurden dennoch keineswegs zu Beiwerk degradiert. Jeder Beteiligte bekam Raum, sich und seine Fähigkeiten - urban sagt man dazu „Skillz“ - dem Publikum zu zeigen. Da flogen sie auf BMX-Rädern meterhoch durch die Luft, zeigten Trendsportarten wie Parkour, Freerunning, Tricking und Breakdance. Allesamt Bewegungskünste, die eng mit der Architektur des öffentlichen Raumes verbunden sind.
Irreal anmutende Akrobatik
Auf der großzügigen und multifunktionalen Bühne in der Jahrhunderthalle standen entsprechend Hindernisse, große Kästen, die quasi nebenbei, auch als Projektionsflächen für Videobilder dienten. Ein eindrucksvolles Ensemble von Elementen, die permanent artistisch genutzt wurden.
Grandios die eingeladenen Artisten: Rémi Martin, der am chinesischen Mast zu Klängen von Antony and the Johnsons den Atem der Zuseher stocken ließ oder Valérie Inertie, die das Rad neue erfunden hat: „Cyr“, eine Mischung aus Hula-Hoop-Reifen und Rhönrad. Und Eicke von Stuckenbrok, der auf einer „Creap Dummy“ genannten Menschenfigur irreal anmutende Akrobatik zeigte. Das Publikum erhob sich am Ende, um stehend zu applaudieren

10:32
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09:40
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07:56
punker= falsch! aber hauptsache gemeckert!
das geld für die show wurde aufwändig zusammen gesucht bei sponsoren aller art. ausserdem haben sich unheimlich viele menschen engagiert um das auf die beine zu stellen. aber solche worte wie engagement musst du vermutlich nachschlagen..
auf jeden fall war das eine sensationelle show mit einem sensationellen konzept. hut ab!!!
01:47
Wieviel hat das die Pleite-Stadt Bochum gekostet? 250 000 EUR? das wären ja 50 EUR pro Besucher! ... wenn man es sich leisten kann
20:37
SUPER!