Unterstützung aus der Luft für Opel in Bochum
08.09.2009 | 19:48 Uhr 2009-09-08T19:48:00+0200Im Endlos-Poker um Opel sprachen zwei ehemalige Opelaner aus Rüsselsheim den Bochumer Autobauern in einer ungewöhnlichen Aktion Mut zu. Sie charterten ein Flugzeug, das mit einem Solidaritäts-Banner übers Werk flog.
Ein Tag, an dem - man ahnt es - in Sachen Opel wieder einmal nichts passiert, nichts entschieden wird, die elende Hängepartie einfach weiter und weiter geht. Und dann passiert doch etwas: Über dem Werk taucht in der Mittagsstunde ein kleiner Flieger auf, der ein Spruchband schleppt. „Opelaner!” ist darauf zu lesen, während die Propellermaschine ein ums andere Mal in 300 Metern Höhe über Laer kreist, „gebt nicht auf.”
Schade nur, dass die meisten Opelaner zu diesem Zeitpunkt weder zur Schicht kommen oder von ihr davonfahren, sondern in einer sehr überdachten Halle an neuen Fahrzeugen schrauben. Sonst wären Reaktionen wie die von Peter Kruse wohl dutzendfach zu hören gewesen: „Toll. Toll. Toll. Wer ist denn da so stark solidarisch?” Und: „Das macht mir ein Gefühl, das man vom Betrieb schon lange nicht mehr bekommt.” Kruse ist Rekonvaleszent nach einer langen Erkrankung und deshalb erst jetzt zum Werk gekommen. Drinnen wird er es begeistert weitererzählen. Den Kollegen, die „die Hängepartie einfach leid sind.”
Die Opelaner nicht im Regen stehen lassen
Die beiden Männer, die den kleinen Flieger-Gruß organisierten, stehen derweil auf dem Parkplatz und Neugierigen wie Kruse Rede und Antwort. „Unsere Väter haben alles für Opel getan und in uns das Feuer geweckt”, schildert Karl-Heinz Krummeck etwas blumig, was ihn aus Mainz vor das Werkstor gelockt hat. Der 52-jährige Unternehmensberater war einst selbst Opelaner, bekam ein Stipendium vom Werk, mit dem er zum Diplom-Informatiker studierte. Jetzt steht er dafür, „die Opelaner nicht im Regen stehen zu lassen.”
Mitgebracht hat er seinen Initiativ-Partner Ralph Gorenflo (der wiederum einen Gettoblaster anschleppt, aus dem seine Entdeckung „Liza” den „Mut-mach-Song ,Gebt nicht auf'” röhrt). Krummeck hat auch Adam Opel höchstpersönlich bemüht, als lebensgroßes Abbild der Rüsselsheimer Statue: „Stellen Sie sich vor, was Adam Opel sagen würde, wenn er den Opel-Blitz so am Boden liegen sähe.” Was denn wohl? „Adam Opel würde Leidenschaft wecken und den Leuten eine Vision geben. Die, dass wir gemeinsam gewinnen können.”
„Wir” sagt Krummeck, der seit zehn Jahren nicht mehr für Opel arbeitet. Und er hat auch eine Vision. Dass nämlich eine Kooperation mit GM gelänge - beide Autobauer auf Augenhöhe und nicht als Mutter und Tochter. Warum nicht, fragt er: „Wir haben früher die Leute von General Motors als positiv kennengelernt.”
Mehr Infos zur Aktion unter www.gebtnichtauf.de
07:04
Die Regierung und Opel müssen auf eine sofortige Entscheidung bestehen. Das können sie aber nicht, weil sie die Macht, den Mut und die Courage dazu nicht haben. In meinen Augen machen sie sich mit ihrer Inkompetenz einfach nur lachhaft. Opel wird nach den Wahlen geschlossen.
Meine Tochter geht in zweifacher von der Schule aus zu Opel Bochum. Sie muss 2,00 € Eintritt bezahlen. Das allein ist schon unmöglich.
23:03
Lasst den Laden endlich fallen, er kostet den Staat 4,1 Mio Euro am Tag.
Entweder GM entscheidet sich für oder gegen einen Verkauf und das sofort oder einfach fallen lassen.
22:14
Jaja , alles Gute kommt von oben und ich Blödmann dachte bisher immer es kommt aus Amerika.
Mit was die uns aber auch nicht zugemüllt haben und Deutschland übernimmt auch noch ungeprüft diese Unsitten. Kommen ja schließlich von den Amis ,wird schon richtig sein !
22:06
Hallo Opelaner, der Betrieb wird erst nach den Wahlen geschlossen.
19:49
Die Rosienenbomber kommen bald.
18:51
Sie gehen nicht raus. Warum nicht?