Unruhe nach Sparplänen bei der Stadt

Vor gut drei Wochen hatte der Rat der Stadt die Deckelung der Personalausgaben bis zum Jahr 2022 auf dem Stand des Jahres 2014 beschlossen. Diese Entscheidung sorgt nun für erhebliche Unruhe in der Stadtverwaltung. Dass der Personalkostendeckel als erstes die Auszubildenden treffen solle, ärgert den Bochumer Komba-Ortsverbandsvorsitzenden Torsten Haunert.

Der Rat hat beschlossen, dass beispielsweise 40 von insgesamt 69 Auszubildenden, die in diesem Jahr ihre Ausbildung beenden, übernommen werden könnten. Konkreteres habe der Rat nicht beschlossen und auch sonst sei seit der denkwürdigen Ratssitzung nichts weiter passiert, so Torsten Haunert weiter. Seitdem herrsche Verunsicherung bei den jungen Kollegen.

Die Komba-Gewerkschaft hat in einem Appell die Fraktionen und Gruppierungen im Rat aufgefordert, in der Ratssitzung am 19. Februar die Entscheidungen der vorangegangenen Sitzung zu präzisieren und den Nachwuchskräften eine Perspektive zu geben.