Univercity ist wirklich eine Top-Idee

„Sieben Jahrzehnte Bildungsrevolution im Revier – und was noch?“ hieß es bei einer Debatte an der Ruhr-Uni. Mit dabei war Dr. Willi Bredemeier (74), der dort Sozialwissenschaften studiert hat. Er las aus seinem Roman „Bildungsreisen durch ein unbekanntes Land“.

1 Wie ist die Debatte verlaufen?

Willi Bredemeier: Die Mischung der Veranstaltung mit Lesung, Diskussion und dem Auftritt einer Punkrockband ist gut angekommen. Wir stehen in Gesprächen mit der Uni, bei den Feierlichkeiten zur 50-Jahr-Feier etwas zu machen.

2 Sieben Jahrzehnte Bildung im Ruhrgebiet. Was ist falsch gelaufen in der Vergangenheit?

Wir haben zu lange das Gemeinwohl der Ruhrgebietes mit Kohle und Stahl gleichgesetzt.

3 Was lief richtig?

Die Tatsache, dass wir uns hier angesiedelt haben, dass Universität und Hochschulen gegründet worden sind. Heute haben die jungen Menschen so viele Bildungschancen. Bei mir gab es in Dortmund nur das Abendgymnasium.

4 Was sagen Sie zu Bochum als Wissens-Stadt?

Das sehe ich sehr positiv. Da lohnt auch der Blick nach Dortmund. Das Technologiezentrum dort wächst bestens. Univercity kann man nur unterstützen. Das ist eine Top-Idee, darf aber nicht nur eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit sein.