Umbau am Bermuda-Dreieck in Sichtweite
30.08.2010 | 18:31 Uhr 2010-08-30T18:31:00+0200
Bochum. Seit Jahren wird über den Umbau des Konrad-Adenauer-Platzes geredet – passiert ist immer noch nix. Nach den allerneuesten Plänen soll es nun im Februar oder März 2011 losgehen.
Nachdem die Kortumstraße zunächst von Kerkwege bis zum Konrad-Adenauer-Platz (KAP) neu gestaltet worden war, wurde, um eine zu lange Baustelle im Bermuda3Eck zu vermeiden, der Ausbau des Platzes zum Jahreswechsel 2008/2009 abgeblasen. Ein Jahr später sollte es soweit sein. Aber zum Jahresanfang 2010 kam den Planern die Haushaltssperre in die Quere, so dass das Vorhaben erneut auf Eis lag. „Wir warten jetzt auf die Genehmigung des Haushaltes, dann kann es sofort losgehen mit der Auftragsveröffentlichung und den Ausschreibungen. Die Pläne sind fix und fertig“, so Baudezernent Ernst Kratzsch auf WAZ-Anfrage.
In der Zwischenzeit haben sich einige Randbedingungen geändert und sind in die Ausführungsplanung eingearbeitet worden; u.a. werden die zunächst auf der Parkhaus-Seite vorgesehenen Wasserfontänen nicht eingebaut, stattdessen soll in Abstimmung mit den Gastronomen eine neue Brunnenanlage auf dem Platz entstehen.
Umbau soll rund 600 000 Euro kosten
Der Umbau des Platzes wird aus kommunalen Haushaltsmitteln finanziert und soll rund 600 000 Euro kosten. Dazu kommen noch einmal 60 000 Euro für das Fundament einer neuen Veranstaltungsbühne. Im Wettbewerb Standort Innenstadt NRW war die Bermuda Gastronomie GmbH mit der Stadt für ihren Beitrag einer sog. „Impuls-Bühne“ auf dem Konrad-Adenauer-Platz prämiert worden (die WAZ berichtete, Bühnenentwurf von Lars Meeß-Olsohn aus dem Workshop Bermuda Licht). In den Bühnenbau fließen laut Kratzsch rund 130 000 Euro aus EU-Mitteln. „Das sind unterschiedliche städtebauliche Titel, die aber eng miteinander verzahnt und abgestimmt werden“, so Kratzsch. Das Podest mit der Bühnenkonstruktion wurde in die Ausführungsplanung des Konrad-Adenauer-Platzes eingearbeitet. Geht es nach dem Stadtbaurat, soll der neue Adenauer-Platz bis zum Start der Freiluftsaison 2011 endgültig unter Dach und Fach sein.
Mit der Ausbauplanung werden auch die Freisitze an den Seitenbereichen des Platzes neu geordnet. Vor dem Parkhaus wird eine neue Freisitzfläche geschaffen; das Ganze soll eine Pavillonstruktur bekommen. Die bereits vor dem Lokal „Hemingsway’s“ aufgebaute verglaste Lounge ist ein heute schon sichtbares Beispiel, wie die Neusortierung aussehen könnte. Eine „Pavillonstruktur“ wird von der Stadt fürs KAP favorisiert.

18:05
Wenn die Fidelbude mal steht und außer den Symphoniker jede Art von Musik,nicht nur das Konzerthaus,sondern auch das Dreieck belebt wirst du den Mund nicht mehr zu kriegen.Wäre schade wenn Bochum die Chance von Kultur und Bermuda dreieck nicht nutzt. Natürlich können wir auch alles langsam sterben lassen und bald fahren wirklich alle woanders hin und der letzte macht das Licht aus.Wäre schade-
10:37
Jetzt ist die Fiedelbude wieder im Gespräch?
08:16
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:20
Wen kann es wundern, wenn die, für die Kultur ein Fremdwort ist, deren Horizont von der Tiefe des Trashfernsehens definiert wird, sich gegen Investitionen in die Kultur ausprechen. Sie sind schließlich nicht in der Lage, den Wert von Kultur für das sich durch den demographischen Wandel verändernde Publikum im Bermudadreieck zu ermessen. Sie müssen auch nicht kapieren, das sich nur eine Stadt, die Gewerbesteuereinkommen hat, auch Turnjhallen, Schulen, Schwimmbäder und soziale Wohltaten leisten kann.
Deshlab Mike ärgere dich nicht über solche Leute wie wasnuttut und Picard, sie können es nicht besser wissen.
09:14
Macht euch doch vielleicht echt mal Gedanken, was die Dinge sind, die eine Stadt lebenswert machen!
Was vielleciht passieren müsste, dass die Leute die hier jahrelang studieren nicht danach in andere Städte flüchten?
Es ist ja nunmal einfacher lieber Nokia und Opel hinterherzutrauern, anstatt sich neues zu trauen.
Aber was will man machen, wenn die meisten Wähler eben doch lieber alten hinterherrennen, als zu sagen: Den Weg zur Kultur- und Bildungsstadt gehen wir mit (weil als Industrie und grpßer Dienstleistungsstandort wird Bochum sich neben Dortmund und Essen eh nicht etablieren können).
Aber naja ...
gruß
mike
09:06
Wozu brauchen jugendliche die sich besaufen wollen bitte ein Konzerthaus in das sie niemals gehen würden weils nur für die Bochumer Bonzen ist oder kleinkunstangebote die haben mit Kunst nix am hut außer wer trinkt am schnellsten wen man das als Kust bezeichnen darf
Und warum überhaupt etwas in Bochum einführen was außer noch mehr Schulden nichts bringt ?Es gibt genug andere Dinge in Bochum die dringend Geld brauchen wie #9 schon sagt
08:27
Konzerthaus, ja bitte !!!!
08:15
....Konzerthaus - nein Danke! Kostet zuviel, bringt zuwenig. Steckt das Geld lieber in marode Turnhallen, Schulen, Schwimmbäder (Unibad - gut!) oder halt auch ins KAP-Projekt. Hier läßt sich für weniger Geld viel mehr erreichen. Konzerthaus braucht keiner, es gibt bereits genügend davon in den Nachbarstädten.
08:02
Was ist denn eine Pavillionstruktur?
08:01
Was soll das Staufenberg, willst du, der als erfolgloser Webdesigner nun wirklich keine Ahnung von Betriebswirtschaft hat, beurteilen wie man ein Lokal im Bermudadreieck führen muss? Der überörtliche Erfolg des Quartiers zeigt deutlich das Konzept und Realisation stimmen.
In einem hast du allerdings recht, um das Bermudadreieck an den demographischen Wandel nazupassen und seinen Erfolg auch zukunftsfest zu machen ist die Erweiterung in Richtung kulterueller Angebot dringend geboten. Dazu gehören sowohl das Konzerthaus als auch Kleinkunstangebote im und um den Kirchentagsbahnhof herum.
Das Geld für dieses Konzept muss aufgebracht werden um die Arbeitsplätze und das Gewerbesteueraufkommen zu sichern.