Über 30 Ja-Worte
03.05.2007 | 20:25 Uhr 2007-05-03T20:25:26+0200Das Programm von Bochum Total nimmt Konturen an. Zugesagt haben unter anderem Tocotronic, Dog eat dog und Jesus on exstasy
Das Programm von Bochum Total (21. bis 24. Juni) nimmt Konturen an. Die ersten Bands für das größte und geldbeutelschonendste (weil umsonst) Open-Air-Festival Europas haben zugesagt. Und was für welche. Am Start werden Newcomer und bekannte Künstler sein, die verschiedene Musikstile garantieren - mit einem flotten, rockigen Schwerpunkt. Besonders stolz ist Veranstalter Marcus Gloria auf das Ja-Wort von "Tocotronic" ("Pure Vernunft darf niemals siegen"). Noch ist nicht klar, an welchem Tag sie auftreten. Was dagegen sicherlich schon fest steht, ist, dass die Hamburger Jungs im Juli ihr neues Album herausbringen und daraus gewiss schon einige Appetizer servieren.
Alte Bekannte bei BO Total sind die Crossover-Künstler "Dog eat dog". Die US-Amerikaner haben vergangenes Jahr schon ordentlich abgeräumt, "sie werden auf jeden Fall auf einer großen Bühne auftreten", sagt Festivalsprecher Björn Büttner. Ebenfalls 2006 bereits dabei: "Fertig los!" Damals noch ein kleiner Geheimtipp, heute ein großer Geheimtipp.
Als "das ist wirklich abgefahren" beschreibt Björn Büttner das, was "Van Canto" zelebrieren. Brettharte Musik mit Gesang und Schlagzeug, irgendwo zwischen Hardrock und einem eigenen Stil angesiedelt. Die Gothic-Geschöpfe "Jesus on extasy" sind in Bochum ebenfalls keine Unbekannten. Noch im April waren sie in der Matrix zu Gast, dieses Mal also open air.
Die Bochum-Total-Macher wollen in zwei Wochen einen Schlussstrich unter die Programmplanung gezogen haben. Über 30 Zusagen haben sie zu diesem Zeitpunkt, 50 bis 60 sollen es werden. "Wir sind schon jetzt mit den Namen und der Mischung sehr zufrieden", sagt Björn Büttner. "Swinger Club" heißt eine Band, deren Musikstil bereits im Namen auftaucht. Leute wie Grand-Prix-Teilnehmer Roger Cicero haben ihnen den Weg geebnet. "Swing ist gefragt", haben die Veranstalter festgestellt.
"Fotos" sind eine Band, "von der im nächsten Jahr jeder sagen wird: Was - die waren auch dabei?", vermutet der Festivalsprecher angesichts des Potenzials, das darin steckt. Dagegen sind "Pohlmann" ("Wenn jetzt Sommer wär'") oder "The Zarths" schon länger bekannt und "Sioen" zumindest in Belgien bereits eine große Nummer.

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