U-Bahnhof hat nun sein Dach

Foto: Stadt Bochum, Presseamt

Mitte..  Gestern hob der Kran die Glas-/Stahlplatte auf die Stützen: Der U-Bahnzugang am Engelbert hat nun auch sein Dach. Ende des Monats soll die Baustelle fertig sein.

Die Haltestelle gehört zu den U-Bahnaufgängen der Linie 308/318, die die Stadt überdachen lässt. „Das dient nicht nur dem Witterungsschutz der Fahrgäste, sondern auch der Rolltreppen“, sagt Karl-Heinz Reikat, beim Tiefbauamt zuständig für die Stadtbahn. Damit setzt die Stadt einen alten Wettbewerb um aus dem Jahr 2000. Dass es bis 2013 dauern sollte, bis am Schauspielhaus die ersten Haltestellen am Schauspielhaus ein Dach bekamen, ist der Finanzlage geschuldet, nachdem der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) seinen Zuschuss zugesichert hatte. 85 Prozent trägt das Verkehrsunternehmen, jedes Dach kostet 125 000 Euro. Trugen die ersten Entwürfe noch die Handschrift der Architekten Günther und Martin Despang (Hannover, jetzt Honolulu), zeichnet für die übrigen das Bochumer Büro Banz + Rieks verantwortlich. Deren Modell kommt auch an den beiden Zugängen Bermuda-Dreieck (der vor dem Mandragora wurde im Dezember fertig) zum Tragen, sowie an den beiden ausstehenden am Planetarium. Ab Ostern sollen sie an der Klinik- und Castroper Straße in Angriff genommen werden. Es ist eine leichte Konstruktion mit viel (blauem) Glas und Stahl, die die Treppenaufgänge wettergeschützt gestaltet. Der gläserne Dachaufsatz ist nach oben geschwungen, sechs Stahlträger stützen die Flächen.

In der Folge will die Stadt auch die Zugänge zur U 35 überdachen. „Das stand schon mal auf der Agenda, wurde aber wegen des Haushaltssicherungskonzeptes zurückgestellt“, so Reikat. Der Förderantrag beim VRR muss neu gestellt werden. „Bis zur Bewilligung wird es dauern.“