TV-Journalist soll 125.000 Euro Steuern hinterzogen haben
01.10.2009 | 14:36 Uhr 2009-10-01T14:36:00+0200Gegen einen Journalisten (54) ist am Donnerstag am Bochumer Schöffengericht Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben worden.
Er soll von Ende 2001 bis August 2004 Einkommens- und Umsatzsteuern in Höhe von fast 125 000 € hinterzogen haben. Durch Doppelbuchungen von Kosten und Verschweigen von Einnahmen.
Nicht geständig
Der bisher völlig unbescholtene Mann aus Castrop-Rauxel, der zwei kleine journalistische Firmen hat und fürs Fernsehen arbeitet, räumte zwar Fehlbuchungen ein. Aber diese habe er nicht absichtlich zum Zwecke der Steuerhinterziehung gemacht. Er will, dass das Strafverfahren eingestellt wird. Die 125 000 € hat er dem Finanzamt längst erstattet. Er laufen gegen ihn aber noch weitere Forderungen auf rein finanzgerichtlicher Ebene.
Am 7. Oktober geht der Prozess weiter. Der Fall wird in Bochum verhandelt, weil das dortige Gericht auch für Steuerdelikte in Castrop-Rauxel zuständig ist.

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