Türken planen in Bochum ein privates Gymnasium

Das „Bochumer Bildungszentrum“ (BBZ) will ein privat geführtes Gymnasium in Bochum eröffnen. Das BBZ wurde 1998 von Eltern mit türkischen Wurzeln oder auch türkischer Nationalität ins Leben gerufen. Noch sucht das Bildungszentrum nach geeigneten Räumen. Denn vorher gibt es keine Genehmigung seitens der Bezirksregierung in Arnsberg.

Bochum.. Kurz vor der Gründung steht ein neues privat geführtes Gymnasium in Bochum. Träger soll das „Bochumer Bildungszentrum“ (BBZ) werden. Dieser von Eltern mit türkischen Wurzeln oder auch türkischer Nationalität 1998 gegründete Verein bietet seit Jahren Integrations- und Nachhilfekurse, Hausaufgabenhilfe oder auch die Vorbereitung auf das Abitur und Sprachförderung an.

Dr. Erkan Kaymak ist Vorsitzender des BBZ,: „Eigentlich hängt es nur noch an den Räumlichkeiten. Ohne die gibt es nämlich keine Genehmigung durch Arnsberg.“ Schuldezernent Michael Townsend bestätigt, dass es seit einiger Zeit Gespräche über die Eröffnung einer solchen Schule gebe. „Es gibt bereits seit einigen Jahren solche Bestrebungen aus der türkischen Gemeinde in Bochum heraus.“ Für ihn stünden nun vor allem zwei Aspekte im Vordergrund: Die Genehmigung dieser privaten Ersatzschule, wie es offiziell heißt, durch die Bezirksbehörden in Arnsberg und die Bereitstellung von Schulraum.

Noch keine Entscheidung

Nach Informationen der WAZ Mediengruppe soll das Gymnasium in dem Gebäudekomplex an der Fahrendeller Straße, wo zur Zeit noch die Fahrendeller Hauptschule und die ebenfalls auslaufende Hermann-Gmeiner-Hauptschule untergebracht sind, starten. Beide Schulen sollten eigentlich dort zusammen gelegt werden. Nach den Sommerferien lernen dort in den Stufen 7 bis 10 noch über 300 Schülerinnen und Schüler.

Townsend bestätigt zwar, dass auch über diesen Standort gesprochen worden sei, eine Entscheidung gebe es allerdings bis heute noch nicht.