Tierpark freut sich über Geckos und eine neue Boa

Der Tierpark hat drei neue Bewohner: In der frisch renovierten Madagaskar-Anlage des Aquarien- und Terrarienhauses tummeln sich seit wenigen Tagen zwei „Standings Taggeckos Phelsuma standingi“ und eine „Madagaskar Hundskopfboa Sanzinia madagascariensis“. Beide Tierarten seien „wahre Superhelden“, so der Tierpark, denn sie verfügten über einzigartige Fähigkeiten, die sie für die Anpassung an ihre Umwelt entwickelt hätten.

Die zwei weiblichen Geckos, heißt es, haben sich bereits gut im Tierpark eingelebt. Beide stammen aus einer privaten Haltung und finden nun im naturnah gestalteten Terrarium ausreichend Platz, Abwechslung und einen „tiergerechten Lebensraum“.

Taggeckos haben Lamellen auf der Unterseite ihrer Füße, die es ihnen ermöglichen, sich selbst an glatten Oberflächen wie Glas festzuhalten und zu bewegen. Die Lamellen bestehen aus Milliarden einzelner Härchen, die sich an die Oberfläche schmiegen. Durch die Berührung entstehen elektrostatische Kräfte, die sogenannten Van-der-Waals-Kräfte, durch die sich der Gecko praktisch an der Oberfläche festsaugen, aber problemlos wieder lösen kann.

Nicht weniger besonders ist die Fähigkeit der Hundskopfboa. Sie verfügt wie auch andere Boa-Arten über einen Infrarotsinn, der es ihr ermöglicht, die Wärmestrahlen ihrer Beutetiere zu sehen und diese so selbst in Verstecken leichter aufzuspüren.

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