Teureres Monatsticket beim VRR

Das Monatsticket beim VRR ist zum Januar teurer geworden. Da das Bochumer Stadtgebiet zur neuen Preisstufe A3 gehört, erhebt der VRR nun einen Zuschlag von einem Euro zur bisherigen Preisstufe A2. „Das Geld soll dem Erhalt und Ausbau des Nahverkehrs dienen“, erläutert Dirk Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im VRR. „Die Preiserhöhung über einen Inflationsausgleich hinaus erfolgt zur Bedingung, dass es zu keinen Leistungseinschränkungen kommt“, fordert Schmidt, der die Stadt Bochum beim VRR vertritt. „Das macht mir aber Sorgen, denn zum einen findet die Bogestra plötzlich eine Million Einsparungen, um ihr Defizit zu senken. Zum anderen beabsichtigt sie, kurzfristig den Schülerverkehr zu halbieren. Preiserhöhung und Leistungseinschränkung passen nicht zusammen.“ Die CDU verweist auf den Vorschlag der Stadtverwaltung, ab 2017 je eine halbe Millionen Euro für die beiden Gesellschafter Bochum und Gelsenkirchen zur Haushaltssanierung bereitzustellen. „Real sinkt der Wert der Zuschüsse an den Nahverkehr bereits jedes Jahr durch Inflation. Preissteigerungen müssen allein die Kunden finanzieren“, so Schmidt.