Verkehrsüberwachung
Tempoblitzer standen an 20 Stellen
06.09.2010 | 18:16 Uhr 2010-09-06T18:16:00+0200
Bochum.Über 300 Autos, die zu schnell waren, hat die Bochumer Polizei jetzt an einem „Aktionstag“ geblitzt. An diesem Tag wurde an 20 verschiedenen Stellen gemessen.
An nur einem Tag hat die Polizei an 20 verschiedenen Stellen in Bochum Temposünder geblitzt. Vor allem im Süden der Stadt. So viel wurde in Bochum nur ganz selten gemessen. Die Ergebnisse dieses „Aktionstages“ am vorigen Freitag: 265 Verwarnungsgelder, weil die Autos bis zu 20 km/h zu schnell fuhren; und 40 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, weil die Auto noch schneller waren. Der negative Spitzenreiter raste mit 71 km/h durch eine 30-Zone vor einer Grundschule und einem Kindergarten.
Ein Autofahrer bekommt Fahrverbot
Das war auf dem Hustadtring vor der Waldschule. Auf dieser breiten Straße hatte die Polizei vor der Schule in Fahrtrichtung Ost einen Radar-Wagen auf dem Bürgersteig postiert. Rund 100 Meter weiter, hinter der Schule und dem Kindergarten, wurden die Sünder rechts herangewinkt. Und hier die Preise: bis 10 km/h zu schnell: 15 Euro, 11 bis 15 km/h zu schnell: 25 Euro, 16 bis 20 km/h zu schnell: 35 Euro. Diese Verstöße konnten die Autofahrer sofort mit EC-Karte tilgen (Bargeld nicht erlaubt). Die noch schnelleren Autofahrer werden in Kürze Post von der Bußgeldstelle der Stadt bekommen, mit noch höheren Rechnungsbeträgen. Der Mann mit 71 km/h wird 160 Euro zuzüglich 23,50 Euro Verwaltungsgebühr blechen müssen, drei Punkte in Flensburg erhalten und einen Monat Fahrverbot.
„Das ist das Schlimme, dass es nicht in die Köpfe der Autofahrer dringt, dass die Geschwindigkeit der Faktor ist, der über die Schwere des Unfalls bestimmt“, sagt Polizeihauptkommissar Siegfried Klein, Leiter der Verkehrsunfallprävention. „Die meisten sagen, wir haben es eilig. Ich habe das Schild nicht gesehen.“
Mangel an Gefahrenbewusstsein
Der Mensch, meint die Polizei, hat das Gefahrenbewusstsein für hohe Geschwindigkeit noch nicht in seinen Genen, evolutionsmäßig noch nicht genug verinnerlicht. Anders als etwa die Gefahr von Naturgewalten kennt er hohe Schnelligkeit noch gar nicht so lange, weil die Technik dies erst relativ spät ermöglicht hat.
Doch zurück zur Gegenwart am Hustadtring: Dort mussten weitere fünf Autofahrer je fünf Euro zahlen, weil sie den Gegenverkehr per Lichthupe gewarnt hatten. Darüber, so Rolf Greulich, Erster Polizeihauptkommissar, hätten sich die Betroffenen „am meisten geärgert“. Vier von ihnen hatten selbst Kinder im Auto.
Allein vor der Waldschule hat die Polizei in diesem Jahr schon 120 Mal gemessen. Schulleiterin Sigrid Eiskirch: „Wir haben Jahre gekämpft, dass hier Tempo 30 wird.“ Am vorigen Freitag wurden allein dort binnen vier Stunden 70 Autos geblitzt.
Kein Kindersitz im Auto - Vater und Sohn mussten zu Fuß weiter
Bei der Tempoüberwachung am Freitag erwischte die Polizei auch einen Autofahrer, der sein Kind (9) ohne Kindersitz transportierte (30 €). Er war laut Polizei „sehr uneinsichtig“. „Die Sicherheit seines Sohnes schien ihn wenig zu interessieren.“ Der Mann musste an Ort und Stelle parken und mit seinem Jungen zu Fuß nach Hause gehen.
Die Polizei bietet auf der Wache extra eine Kindersitzberatung an. Terminvereinbarung: Tel. 0234/909 5121.
13:58
@ #67 Feldwebel:
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!
Manche Verbotsschilder, bzw. ihre Gültigkeit sind häufig mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar.
Aber von Behörden und Beamten kann man ja keinen gesunden Menschenverstand erwarten!
Das Gehirn dieser Leute ist so mit Vorschriften und Paragraphen vollgestopft, daß für gesunden Menschenverstand kein Platz ist!
Schon gar nicht, wenn die öffentlichen Kassen leer sind!
20:37
Richtig @Media06!
Für die Uneinsichtigen wünsche ich mir nochmals einen netten Aufschlag!
20:20
Richtig so!!!!
Holen Sie sich ALLE Verkehrssünder und ziehen Sie sie zur Rechenschaft.
Ich bin für eine deutliche Bußgelderhöhung!!!!!!!!!!!
13:56
Wer hats erfunden?
Ja, und diese brauchen, wie alle anderen auch, Geld!
Bald stehen sie dann an jeder Strassenecke!
Fahren sie bitte... schön vorschriftsmässig!
22:28
Zum Teil sind Verkehrskontrollen sinnvoll, wie z. B. vor Schulen, Kindergärten und sonstigen Gefahrenstellen.
Teilweise sind Verkehrskontrollen einfach nur Geldbeschaffungsmaßnahmen der Städte und jeweiligen Gemeinden. Warum sonst wird auf dem Oviedoring regelmäßig vor dem Tunnel auf Höhe Bochum-Stahlhausen geblitzt? Weil mir dort Kinder vors Auto laufen können, dort eine Auffahrt ist oder vielleicht ein Fußgängerüberweg?
Das eigentliche Problem sind meiner Ansicht nach die teilweise völlig unangepassten Geschwindigkeitsvorgaben.
Erkläre mir jemand, warum auf der Lohackerstr. außerhalb der Schulzeiten und innerhalb der Ferien Tempo 30 festgesetzt ist? Oder A40 Höhe Wattenscheid Tempo 60 innerhalb der Baustelle? Wären diese Vorschriften an die tatsächliche Unfallgefahr angepasst, würde es dort deutlich weniger Delikte geben. Just my 2 Cents..
21:46
Tatstatur hakt, KANONENKUGEL natürlich.
21:45
Nachtrag:
Habe ein sich unterschlagen.
Gehe davon aus, das Dietmar bei der Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer Konenkugel geritten ist, Lol.
21:43
Mann Dietmar, deine Geschichte läßt aber so überhaupt gar nicht mit geltendem Recht in Einklang bringen, das sie gaaanz sicher die reine Wahrheit ist. Da lacht sich ja jeder halbwegs Rechtkundige völlig schlapp.
21:13
Der Mann mit 71 km/h wird 160 Euro zuzüglich 23,50 Euro Verwaltungsgebühr blechen müssen, drei Punkte in Flensburg erhalten und einen Monat Fahrverbot.
Dazu wird er mit Foto und seinem echten Namen & Anschrift im Internet und ortsnah auf Plakat veröffentlicht: Diese Person hätte auch ihr Kind totfahren können
DAS würde WIRKLICH abschrecken
21:13
Der Mann mit 71 km/h wird 160 Euro zuzüglich 23,50 Euro Verwaltungsgebühr blechen müssen, drei Punkte in Flensburg erhalten und einen Monat Fahrverbot.
Dazu wird er mit Foto und seinem echten Namen & Anschrift im Internet und ortsnah auf Plakat veröffentlicht: Diese Person hätte auch ihr Kind totfahren können
DAS würde WIRKLICH abschrecken