Tempo-30-Zonen werden den Verkehr zum Teil verlagern

Tempo-30-Zone

Hattinger Straße (Hasenwinkler Straße bis Dr.-C.-Otto-Straße): Zwischen 5000 und 10 000 Fahrzeuge pro pro Tag, die Tempobeschränkung würde eine Reduzierung um bis zu 2900 Fahrzeuge bringen. Der Lärm wird um bis zu 7 dB reduziert. Die Verkehrsverlagerung auf die Wuppertaler Straße ist gewünscht, die auf die Lindener Straße um bis zu 290 Fahrzeuge täglich vertretbar.

Essener Straße (Gotenstraße bis Eugenstraße): Bis zu 23 000 Fahrzeuge nutzen den Abschnitt täglich, bis zu 800 weniger sollen es durch die Maßnahme sein – dB-Reduzierung um 2 bis 3. Der Verkehr auf der Goldhammer Straße würde zunehmen. Bewertung: Die Maßnahme allein reicht nicht, um die Gesundheitsgefahren der Anwohner zu 100 Prozent abzuwenden. Langfristig ist der Verkehrsbereich neu zu planen.

Günnigfelder Straße (Kreisverkehr bis Aschenbruch): Zwischen 5000 und 7000 Fahrzeuge fahren hier täglich, mit Tempo 30 sollen es bis zu 2700 Fahrzeuge weniger sein. Zu erwarten ist nach Einschätzung der Experten eine Verkehrsverlagerung auf die Friedhofstraße.

Harpener Hellweg (Maischützenstraße bis Am Ruhrpark): Bis zu 10 000 Fahrzeuge fahren täglich auf dem Abschnitt, die Geschwindigkeitsbegrenzung soll für eine Senkung um 1000 Fahrzeuge sorgen. Tempo 30 soll aber nur nachts gelten, über die Ampel-Steuerung soll tagsüber für eine „grüne Welle“ bei Tempo 30 gesorgt werden.

Lärmmindernder Straßenbelag

Poststraße bis Brücke Gemeindestraße: Die Baukosten werden auf 100 000 Euro beziffert, die Einnahmen aus kommunalen Abgaben (KAG) liegen bei etwa 60 000 Euro; die Umsetzung der Maßnahme ist von Sommer 2015 an vorgesehen.

Gahlensche Straße (Overdycker Straße bis Dorstener Straße): Baukosten 250 000 Euro, KAG-Einnahmen 50 000 Euro.

Westenfelder Straße (Lohacker Straße bis Otto-Brenner-Straße): Baukosten 610 000 Euro, KAG-Einnahmen 122 000 Euro.

Werner Hellweg (Wittener Straße bis Havkenscheider Straße): Baukosten 560 000 Euro, KAG-Einnahmen 112 000 Euro.

Wasserstraße (Stensstraße bis An der Holtbrügge): Baukosten 200 000 Euro, KAG-Einnahmen 40 000 Euro; Umsetzung voraussichtlich von Herbst 2015 an.

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