Technischer Defekt sorgt für Ausfall der Straßenbeleuchtung

Störungen dieser Art seien „äußerst selten“, sagt Sebastian Ackermann, Sprecher des Strom-Vorlieferanten Westnetz.
Störungen dieser Art seien „äußerst selten“, sagt Sebastian Ackermann, Sprecher des Strom-Vorlieferanten Westnetz.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Betreiber Westnetz entschuldigt sich für den Ausfall der Straßenbeleuchtung in der Nacht auf Mittwoch. Ursache ist ein technisches Versagen.

Dortmund/Bochum.. Ein technischer Defekt ist die Ursache eines rund dreistündigen Ausfalls der kompletten Straßenbeleuchtung in Dortmund, Hamm, einigen Städten in den Kreisen Recklinghausen und Unna und in weiteren Teilen Westfalens.

Störung In der sogenannten Rundsteuerung in der Arnsberger Schaltzentrale des Betreibers Westnetz, der der Strom-Vorlieferant für die lokalen Abnehmer wie die Stadtwerke ist, sei der Anschalt-Impuls zum Einbruch der Dämmerung am Dienstagabend nach zehn Uhr ausgeblieben, erklärt Sprecher Sebastian Ackermann.

Die Lichter gingen schlicht nicht an. Behoben war das Problem um 1.29 Uhr am frühen Mittwochmorgen. Störungen dieser Art seien „äußerst selten“, sagt Ackermann: „Wir können uns nur dafür entschuldigen.“

Bochum von Stromausfall nicht betroffen

Entgegen ersten Angaben von Westnetz war die Stadt Bochum nicht betroffen. „Wir verfügen über eine eigene Rundsteuerung“, sagt Stadtwerke-Sprecher Kai Krischnak, „die Straßenbeleuchtung hat sich planmäßig um 22.17 Uhr eingeschaltet.“

Ein materieller Schaden sei durch den Ausfall nicht entstanden, sagt Westnetz-Sprecher Ackermann, auch Beschwerden von Bürgern seien bei der Westnetz nicht zu verzeichnen gewesen. Weil es sich bei der Störung nicht um einen Stromausfall gehandelt habe, seien Ampeln in der Nacht auf Mittwoch ebenso wenig betroffen gewesen wie Firmen oder Privathaushalte.