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Viel Musik beim traditionellen Adventsmarkt

15.12.2011 | 14:31 Uhr
Viel Musik beim traditionellen Adventsmarkt
. Neben dem Gesang bestach der Chor auch durch seine außergewöhnliche Herzlichkeit. Brennende Kerzen und flauschige Sterne wechselten als Geschenke die Seiten.

Wiemelhausen.  Chorgesang, Drehorgel und Zither und junges Instrumental-Ensemble unterhielten im St. Johannes-Stift

Alljährlich im Advent eröffnet der Förderverein des St.-Johannes-Stiftes seinen Adventsmarkt. Analog zum Kunsthandwerkermarkt beim Sommerfest im Alten- und Pflegeheim an der Borgholzstraße finden die Besucher auch im Advent eine reiche Auswahl an ausgefallenen Kostbarkeiten. Nicht nur zum Ansehen und Anziehen übrigens, das Angebot deckt auch selbst gebackene Plätzchen, Marmeladen und Liköre ein.

All das ist eingebettet in ein Programm mit viel Musik: Der Chor der Brenscheder Schule eröffnete den Tag pünktlich mit einem besonders herzlichen Gesangskonzert. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich im Foyer und im Café des Hauses eingefunden, um den jungen Gesangstalenten zu lauschen. Die Schulkinder gaben einen Einblick in ihre perfekte Rhythmik und ihr Vokabelgeschick, denn auch in englischer Sprache wurde gesungen. Zum Schluss kam es zu einer besonders herzlichen Begegnung von Jung und Alt, als die Kinder brennende Kerzen und Weihnachtssterne an die Bewohnerinnen und Bewohner verschenkten. Karin Kuhl vom Förderverein bedankte sich postwendend und überreichte den Kindern flauschige Sterne.

Während der folgenden Stunden beim Stöbern, Scherzen, Fachsimpeln und Probieren unterhielten Helmut Bödeker mit seiner Drehorgel und Manfred Althaus an der Zither mit dezenter Musik. Die Besucher staunten über die anspruchsvollen Werke, die auch aus der Gemeinde kamen. So hatten die Messdiener aus der St.-Johannes-Gemeinde ein buntes Angebot an selbst fotografierten Gruß- und Glückwunschkarten, denen ein gutes Auge und technisches Geschick anzusehen war. Und der Kindergarten der Gemeinde musste frühzeitig seinen Tisch mit Marmeladen und Keksen räumen, er war ausverkauft.

Mancher Anbieter kann bereits auf Stammkunden vertrauen. So etwa am Seifenstand oder auch bei Strickwaren, wo man nicht nur vom Kindersöckchen bis zum hübschen Pullover vieles finden, sondern auch die Wolle für eigene Kreationen erstehen konnte.

Der Nachmittag setzte noch einen musikalischen Höhepunkt: Ein gemischtes Ensemble junger Musikerinnen und Musiker spielte unter der Leitung von Véronique und Alexander Schütz in der Kapelle des Stiftes. Mit Querflöten und Streichinstrumenten stellten sie ein breites Repertoire vor, in das die Bewohnerinnen und Bewohner oft kräftig singend einstimmten. „Jingle Bells“, „Stille Nacht“ oder auch „Oh Tannenbaum“ sorgten für vorweihnachtliche musikalisches Miteinander.

Stadtteilredaktion

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