Rudern für den guten Zweck

Das gemischte Team „Hoppetosse“ bei der Arbeit: (von links) Remi Stebel, Martin Pflanz, Brigitte Hulisz, Anleiter und Schlagmann Julian Fischer vom Hattinger Ruderverein und Steuerfrau Nicole Rösen.Foto:Augusta
Das gemischte Team „Hoppetosse“ bei der Arbeit: (von links) Remi Stebel, Martin Pflanz, Brigitte Hulisz, Anleiter und Schlagmann Julian Fischer vom Hattinger Ruderverein und Steuerfrau Nicole Rösen.Foto:Augusta
Was wir bereits wissen
Mehr als 60 Boote sind bei der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ auf der Ruhr am Start. Für die Vereine ist das viel Arbeit: auf dem Wasser und an Land.

Süd..  Chef-Koordinator Mario Kleist ist stolz: Mehr als 60 Boote werden am 16. August um den Gesamtsieg bei der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ kämpfen. „Diese Regatta bringen wir zugunsten lokaler Sport-Therapie-Projekte als Koordinatoren gemeinsam mit den zwei Hattinger Rudervereinen und der Stiftung ‚Leben mit Krebs‘ aufs Wasser der Ruhr“, erzählt Mario Kleist. Schirmherrin der Regatta ist Landtagspräsidentin Carina Gödecke.

Kleist ist Verwaltungsleiter des Evangelischen Krankenhauses, das zur Evangelischen Stiftung Augusta Bochum/Hattingen gehört. Er hat bereits zahllose Stunden seiner Freizeit in das ambitionierte Regatta-Projekt gesteckt, damit im August auf der Ruhr alles nach Plan läuft. „Jede Menge Helfer und Teilnehmer aus beiden Städten und aus dem gesamten Ruhrgebiet werden mitmachen“, freut sich Kleist.

Jede Menge Training steht an

Damit alles glatt geht und keiner ins Wasser fällt, bieten die beteiligten Rudervereine noch bis in den August hinein zahlreiche Trainingseinheiten an. „Es ist eine richtige Mammutaufgabe“, sagt Dirk Brockhaus, Vorsitzende des RV Blankenstein, der das Training gemeinsam mit seinem Kollege Rüdiger Lippka (Vorsitzender Hattinger RV) leitet.

Schon Mitte Mai hatten sich die ersten Spaßruderer aufs Wasser gewagt. Dabei handelte es sich um Aktive der Augusta-Ambulanten-Dienste aus Bochum und Hattingen, die sich beeilt hatten, ihre Trainingseinheiten beim Hattinger Ruderverein zu buchen.

Das gemischte Bochum-Hattinger Team „Hoppetosse“ und die ebenfalls städteübergreifende Besatzung „Wassergeister“ waren damit wirklich die ersten beim Training. Schlagmann Julian Fischer vom Hattinger Ruderverein brachte die Ruderlaien in den richtigen Takt. „Wir sind froh, dass wir alle trocken wieder an Land gekommen sind“, meint Brigitte Hulisz und lacht.

Nein, nein. Die Lindenerin hat vor vielen Jahren schon ein Ruder in der Hand gehabt und ging sehr engagiert zur Sache. An Land wurde das Team von Ekhard Wulff betreut. Dessen Sohn Florian Wulff saß als Steuermann im ersten der beiden an diesem Trainingstag gestarteten Boote. „Alle sind hoch motiviert für die Regatta“, stellt Wulff fest. „Und alle wollen natürlich gewinnen.“

Die Regatta wird am 16. August gegen 10 Uhr auf der Ruhr in Höhe Landhaus Grum/ Hundewiese gestartet.