Künstlerin zieht Kraft aus der Malerei
14.02.2008 | 16:01 Uhr 2008-02-14T16:01:53+0100Christina Schittek stellt im AWo-Zentrum aus
Süd. Die Ausstellung "Frühlingsboten" von Christina Schittek ist noch bis zum 27. Februar im Heinrich-König-Zentrum am Wabenweg zu sehen. Die großformatigen Bilder zeigen gegenständliche Motive aber auch abstrakte Formen. Auffallend ist das Licht, das dem Betrachter aus allen Bildern entgegenstrahlt.
Die Künstlerin, die in Sprockhövel lebt, ist 1936 in Den Haag geboren und führt dieses Merkmal mit ihrer Aussprache mit sich, obwohl sie schon über 50 Jahre in Deutschland lebt. Die leichte holländische Färbung in ihren Beiträgen gibt dem Gespräch eine interessante Note. Christina Schittek hatte zur Malerei schon eine Beziehung aus dem Elternhaus. So richtig kam sie aber erst dazu, als sie nach einem Unfall mit einem Geisterfahrer große gesundheitliche Probleme bekam, war lange gelähmt und ist stark gehbehindert. Die Malerei hat den Lebenswillen gestützt. Die Erfolge beflügeln sie, weiter zu malen. Ein hervorstechender Wesenszug ist Christina Schitteks gesellschaftskritisches Engagement. So verkauft sie Bilder von roten Schuhen, um mit dem Erlös in Afrika HIV-infizierten Kindern eine Behandlung zu ermöglichen. KTh

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