Hellmuth-Burchhardt-Platz oder Op dä Höchte
30.04.2009 | 16:20 Uhr 2009-04-30T16:20:00+0200Namenssuche beim Heimatverein für das neue Zentrum an der Kemnader Straße beim 18. Maibaumporten in Stiepel.
Stiepel. Das Maibaumporten brachte wieder viele Stiepeler und Gäste von außerhalb auf die Beine. Beteiligt waren die üblichen ehrenamtlich tätigen Mitglieder aus Stiepeler Vereinen. Ohne deren tatkräftige Unterstützung könnte Pro Stiepel mit seinen rührigen Vorsitzenden Gerd Kubot und Monika Titkemeyer die Last der Vorbereitung und Durchführung nicht schultern.
Die Versorgung mit Getränken hatte wie immer der Bürgerschützenverein übernommen, für Kaffee und Kuchen sorgten die Kindergärten, Erbsensuppe gab es traditionell von der Freuwilligen Feuerwehr, Löschzug Stiepel, - sie war auch für das Hissen der Maibaumkrone verantwortlich - und der Anglerverein verkaufte frische Matjesbrötchen.
Aber nicht nur bei den leiblichen Genüssen tummelten sich die Aktiven, sondern sie bereicherten mit ihren Uniformen und Trikots den Festumzug. Knappen, Schützen, Sportler von Rot-Weiß-Stiepel und der Treckerclub Sundern brachten den Umzug zu einer beachtlichen Länge. Der Spielmannszug Herne begleitete den Marsch zum wiederholten Male. Die Jagdhornbläser untermalten die Zeremonie und die Grußworte vom Vorsitzenden Gerd Kubot und vom Schirmherrn Bezirksbürgermeister Lutz Gollnick mit ihren Signalen. Beide Redner bedankten sich bei den Helfern und engagiert Beteiligten.
Der Geflügelzüchterverein Phönix Stiepel stellte am Straßenrand seine preisgekrönten Hühner vor. Der Stiepeler Verein für Heimatforschung sammelte von den vielen Besuchern Vorschläge für die Platzbenennung im neuen Zentrum Mittelstiepel ein. Das breite Spektrum der Vorschläge reichte von verdienstvollen Stiepeler Personen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Professor Hellmuth Burchhardt, bis zu lokalen Bezüge, wie Op dä Höchte(plattdeutsch: auf der Höhe). Der Vorschlag „Stiepeler Plätzchen” bezog sich offenbar auf die nicht erfüllten Wünsche, zur Größe des Platzes. Am häufigsten wurde von den Besuchern der Namen „Stiepeler Platz” angewählt.
Die Tanzvorführungen der Kinder und Jugendgruppen von MediFit konnten sich über ein großes Interesse freuen. Groß war auch das Interesse an der Modenschau von „Style and Selekt”. Besonderen Anklang bei der Unterhaltung fanden die Bands „No Awards” und „The Daylights” auf den beiden Bühnen.
Von den erwarteten 15 Ständen eines Kunsthandwerkermarkts waren allerdings nur sieben gekommen, von denen auch nur zwei professionell wirkten. Schade eigentlich, denn durch die fehlenden Standgebühren entstand eine Finanzierungslücke von etwa 1500 Euro für Pro Stiepel. Die muss nun beim Giro und bei den Stiepeler Gesundheitstagen geschlossen werden. Gewinn sollte eh nicht gemacht werden, aber die Überschüsse waren für gemeinnützige Einrichtungen vorgesehen. KTh

21:39
Man könnte meinen, dass der Parkplatz ein offiziell gewidmeter Platz werden soll. Da bin ich ja mal gespannt.
Andersrum ist das Ding so mickrig, dass es eher als Demütigung denn als Würdigung des Namengebers verstanden werden kann.