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Fackelzug durch Linden

05.11.2012 | 18:17 Uhr
Fackelzug durch Linden
Rund 150 Fackelträger zogen von der Alten Timmerschule zum Liebfrauenkirchplatz.Foto: STEFAN AREND

Linden.  Beim verkaufsoffenen Sonntag entlang der Lindener Meile gab es Trompetenklänge der Bezirksmusikschule und zauberhafte Märchen für Kinder

Trompetenklänge, Märchenzauber und Lichterglanz: Beim dritten verkaufsoffenen Sonntag im Stadtteil Linden wurden gleich mehrere stimmungsvolle Akzente gesetzt.

Bis zum Dreikönigstag am 6. Januar werden die 70 dezent leuchtenden Lichterbäume entlang der Lindener Meile bei den Passanten für wohlige Stimmung sorgen. Ein gut organisiertes Programm während des verkaufsoffenen Sonntags sorgte in fast allen Geschäften für besonderes Leben.

Schon am Mittag hatte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Karl-Heinz Schulte, auf den „grünen Knopf“ gedrückt, um für die Besucher, die sich auch aus den Nachbarstädten einfanden, die Lichter erstrahlen zu lassen.

Das Wetter spielte am Nachmittag nicht so mit wie es sich die Werbegemeinschaft für das Programm draußen auf der Meile gewünscht hatte. Dafür war aber im Inneren der Geschäfte umso mehr Betrieb: vor allem dort, wo die Märchenerzählerin Melanie Göbel den kleinen Besuchern in ihrer lockeren aber auch begeisternden Art Märchen erzählte, die man bisher noch nie gehört hatte.

Sie beherrscht die Kunst des freien Erzählens. Stefan Rodemann, zusammen mit Simona Koyro, Marc Gräf und Rüdiger Elias aktiv an der Gestaltung des Tages beteiligt, war begeistert: „Melanie hat sich für die Zukunft bei uns einen Stammplatz erobert.“

Die Märchenfängerin von Linden

Um 17.45 Uhr wurde es dann noch heller im Stadtteil. Das Trompetenquartett der Lindener Bezirksmusikschule spielte vor der Alten Timmerschule auf. Von hier aus gab es einen tollen Fackelzug über die ganze Meile zum Liebfrauenkirchplatz. Bezirkspolizist Ralf Heisterkamp brachte 150 kleine und große Fackelträger sicher ans Ziel. Dort war der bunte Ausklang des Sonntags angesagt.

Zwischen den Auftritten des Trompetenquartetts erzählte Melanie Göbel den Besuchern dann noch einmal drei spannende Märchen. Viele Kinder waren ihr gefolgt, weil sie noch mehr hören wollten. Über den Ehrentitel „Die Märchenfängerin von Linden“ hat sie sich besonders gefreut: „Ich sage es voller Freude: Dieser Nachmittag in Linden war für mich etwas ganz Besonderes.“

Feurige Show mit „Twin Fire“

Viel Beifall erhielten auch die „Twin Fire“, die auf dem Kirchplatz ihre feurige Show abzogen. Für den Imbiss sorgten Bernd Kruse mit seinem Team, die Sportfreunde Linden und die Lindener SPD, deren Reibeplätzchen schon um 16 Uhr vergriffen waren.

Stefan Rodemann und Marc Gräf, die sich im Auftrag der Werbegemeinschaft um die Vielfalt des Einzelhandels kümmern sollen, sehen sich nach diesem verkaufsoffenen Sonntag auf dem richtigen Weg. Ihr Ziel: „Möglichst wenig Leerstände und Vielfalt, die von den Bürgern gewünscht wird. So sichern wir die Zukunft unseres Stadtteils.“

Gisbert Frömgen



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