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Erneut Warnstreik

Streik - ÖPNV in Bochum erneut betroffen

16.03.2012 | 18:38 Uhr
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Bereits vor knapp zwei Wochen hatte die Gewerkschaft zum Warnstreik aufgerufen. Foto: Matthias Graben

Bochum. Zum zweiten Mal binnen zwei Wochen legt ein Streik den öffentlichen Personennahverkehr in Bochum lahm . Nach Ankündigungen von Verdi und der komba-Gewerkschaft zieht die Bogestra die Konsequenzen und wird am kommenden Mittwoch, 21. März, von Betriebsbeginn bis -ende Busse noch Bahnen in den Depots lassen.

Verdi-Geschäftsführerin für Bochum ist Gudrun Müller: „Mit ihrer Weigerung, in den Tarifverhandlungen ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, provozieren die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes eine deutliche Antwort aus den Betrieben.“

Aufgerufen zu diesem Warnstreik werden unter anderem die Beschäftigten der Bogestra, des USB, der Stadtverwaltung, städt. Kitas, Schauspielhaus , Stadtwerke, Sparkasse, AkaFö (Studentenwerk), der Knappschaft Bahn See, Agentur für Arbeit mit Jobcenter, sowie des Knappschaftskrankenhauses Langendreer und dem LWL Klinikum Bochum. Verdi rechnet damit, dass mindestens die Hälfte der städtischen Kitas geschlossen bleibt. Die Eltern, so teilt die Gewerkschaft mit, würden rechtzeitig über die Auswirkungen des Streiks informiert.

Erste Streikwelle legt NRW lahm

 

Kommentare
17.03.2012
22:47
Allein durch den (Arbeitgeberfreundlichen) TVöD
von Kompaktor | #5

von 2005 haben Arbeiter im ÖD innerhalb von 5 Jahren einen Reallohnverlust von bis zu 18% erlitten (z.b. Schichtzulagen um 50% gekürzt - Urlaubsgeld gestrichen - Sozialzuschlag fällt weg -etc.)
wenn ich dann sehe das sich unsere "Ageordneten" mal eben 500€ genehmigen oder Banken mit hunderten Milliarden Steuergeld gepuscht werden und zusätzlich noch von der EZB billigstes Geld - 1% - auf Jahre erhalten und die kleinen Leute weiter abzocken bis auf die Knochen könnte ich Kot... !

17.03.2012
18:15
Streik - ÖPNV in Bochum erneut betroffen
von Volksentscheid | #4

Einige merken echt nichts mehr...bis es an den eigenen Geldbeutel geht.

17.03.2012
18:12
@Friedhelm.w
von dionte | #3

Dann erklären Sie mir mal, wie das Volkswirtschaftlich tragbar ist, dass die Unternehmen in denen Sie arbeiten nicht eigenständig unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten mit den hohen Gebühren, Fahrpreisen usw. auskommen und die von uns Bürgern gezahlten Steuern mit mittelmässiger Leistung verbrennen. Wo doch jedes private und wirklich betriebswirtschaftlich geführte Unternehmen bessere Qualität und Leistung abliefert und in allen Bereichen, bei höherer Leistungsquote der Arbeitnehmer (z.B. Krankenstände die nicht Unternehmensbedrohend sind) für Städte und Gemeinden die bessere Alternative wären.
Ganz klar ist es anzustreben die städtischen und kom. Unternehmen in vollprivatisierte Unternehmen umzuwandeln oder zu veräussern, damit der Steuerzahler endlich auch im öffentlichen Sektor ein optimales Preis- Leistungsverhältnis bekommt.
Das Arbeitnehmer mehr Geld fordern kann ich nachvollziehen, aber der Blick zur Realität ist verloren gegangen ...
Ach ja ... ich kann auch lesen!

17.03.2012
17:06
Streik - ÖPNV in Bochum erneut betroffen
von Friedhelm.w | #2

Machen Sie sich erst einmal genau Schlau, bevor Sie hier eine Stammtischparole zum besten geben. Denn wer Lesen kann, ist klar im Vorteil ! Super, toll, 3,3 % mehr Kohle für 24 Monate ! Und da streiken die noch ? Ja, und ob wir streiken werden ! Denn wir Angestellten im ÖD können lesen. Und jetzt erkläre ich Ihnen mal, warum die von Ihnen angepriesenen 3,3 % völlig zurecht abgewiesen wurden. Die ach so tollen 3,3 % sollten nämlich in 2 Stufen erreicht werden. Am 01.Mai sollten die Bezüge um atemberaubende 2,1 % Prozent steigen. Rückwirkend von Januar bis Mai natürlich nicht !!! Zum 01. März 2013 sollte eine weitere "Erhöhung" (jetzt halten Sie sich fest) von satten 1,2 !!! % erfolgen. Gehen wir mal im nächsten Jahr ebenfalls von einer Inflation von 2,1 - 2,3 % aus, dann erklären Sie den Menschen im ÖD mal, wo nun der Reallohngewinn sein soll ? Also erst denken (und rechnen), dann schreiben !!

16.03.2012
23:22
Nicht verhandlungsfähiges Angebot
von FreieMeinung79 | #1

Schon in der 2. Runde, haben die Arbeitgeber über 50% der Forderung von Verdi akzeptiert. Und was macht Verdi? Streikt und behauptet es sei zu wenig.

Verdi will nicht verhandeln, Verdi will erpressen bis sie 100% erhalten! Das ist ein Skandal und ich bin mir sicher, so in der Form nicht rechtskonform!

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