Streik - ÖPNV in Bochum erneut betroffen

Bereits vor knapp zwei Wochen hatte die Gewerkschaft zum Warnstreik aufgerufen. Foto: Matthias Graben
Bereits vor knapp zwei Wochen hatte die Gewerkschaft zum Warnstreik aufgerufen. Foto: Matthias Graben
Foto: WAZ

Bochum.. Zum zweiten Mal binnen zwei Wochen legt ein Streik den öffentlichen Personennahverkehr in Bochum lahm. Nach Ankündigungen von Verdi und der komba-Gewerkschaft zieht die Bogestra die Konsequenzen und wird am kommenden Mittwoch, 21. März, von Betriebsbeginn bis -ende Busse noch Bahnen in den Depots lassen.

Verdi-Geschäftsführerin für Bochum ist Gudrun Müller: „Mit ihrer Weigerung, in den Tarifverhandlungen ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, provozieren die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes eine deutliche Antwort aus den Betrieben.“

Aufgerufen zu diesem Warnstreik werden unter anderem die Beschäftigten der Bogestra, des USB, der Stadtverwaltung, städt. Kitas, Schauspielhaus, Stadtwerke, Sparkasse, AkaFö (Studentenwerk), der Knappschaft Bahn See, Agentur für Arbeit mit Jobcenter, sowie des Knappschaftskrankenhauses Langendreer und dem LWL Klinikum Bochum. Verdi rechnet damit, dass mindestens die Hälfte der städtischen Kitas geschlossen bleibt. Die Eltern, so teilt die Gewerkschaft mit, würden rechtzeitig über die Auswirkungen des Streiks informiert.